Schlagwort: VFX Supervisor

EP50: Warum glauben wir „Independence Day“ immer noch, Roland Emmerich, Karl Walter Lindenlaub und Volker Engel? – Teil 2

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir auf grauem Grund die Porträts der drei Filmschaffenden in die Kamera lächeln, links Regisseur Roland Emmerich, in der Mitte DoP Karl Walter Lindenlaub und rechts VFX Supervisor Volker Engel. Darunter der Titel dieser Episode 50, Teil 2: Warum glauben wir "Independence Day" immer noch, Roland Emmerich, Karl Walter Lindenlaub und Volker Engel?(Foto Emmerich: Timo Landsiedel; Foto Lindenlaub: Karl Walter Lindenlaub; Foto Engel: Reiner Bajo)
Roland Emmerich, Karl Walter Lindenlaub und Volker Engel erzählen von „Independence Day“. (Foto Emmerich: Timo Landsiedel; Foto Lindenlaub: Karl Walter Lindenlaub; Foto Engel: Reiner Bajo)

Im zweiten Teil meiner 50. Episode tauchen wir noch tiefer in die Entstehung von „Independence Day“ ein. Regisseur Roland Emmerich, DoP Karl Walter Lindenlaub und VFX Supervisor Volker Engel erzählen von dem Vertrauen untereinander, von der Organisation eines Mammuprojekts und wie sie mit ihren Führungsaufgaben umgingen. Und wir kommen der Frage näher, warum „Independence Day“ immer noch glaubwürdig ist.

Ihr erinnert Euch, die erste Episode endete am Drehtag der Explosion des Weißen Hauses. Diese Effektsequenz stellt einen wichtigen Wendepunkt im Film dar. Und sie war auch während der Dreharbeiten ein besonders aufgeladenes Spektakel. Warum sie so wichtig für das marketing war und was beinahe schief gelaufen wäre, erklären uns im zweiten Teil der 50. Episode Regisseur Roland Emmerich, DoP Karl Walter Lindenlaub und VFX Supervisor Volker Engel.

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Die drei Filmemacher im Netz

Wer nochmal nachsehen will, ob er wirklich alle Filme von Roland Emmerich kennt, schaue mal bei IMDb vorbei. Seine Produktionsfirma Centropolis Entertainment findet ihr hier. Karl Walter Lindenlaub ist selbstredend auch in der IMDb zu finden und auf seiner persönlichen Homepage. Volker Engel, ihr ahnt es, hat ebenfalls ein Profil in der IMDb und seine Produktionsfirma Uncharted Territory findet ihr hier.

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Sonderfolge: Wie entstanden die VFX der 5. Staffel von „Stranger Things“, Martin Hill & Jonathan Dysart?

Jonathan Dysart (links) und Martin Hill (rechts) bei der Podcastaufzeichnung auf der FMX 2026. (Foto: privat)

It’s the Sommerpause! Ich spreche mit meinen Gästen Senior VFX Supervisor Martin Hill und Lead Creatures Technical Director Jonathan Dysart von Wētā FX über die letzte Staffel von „Stranger Things“! Martin und Jono waren mit ihren Teams für die visuellen Effekte des kolossalen Finales der Netflix-Kultserie verantwortlich und verraten mir, wie sie Vecna noch bedrohlicher machten.

Wer in den 1980er Jahren „The Goonies“, „Poltergeist“ oder „E.T. – Der Außerirdische“ mochte, war entzückt, als Netflix 2016 „Stranger Things“ ins Rennen um die Publikumsgunst schickte. Zugegeben: Der Markt war noch lange nicht so übersättigt, wie heutzutage. Auch zugegeben: „Stranger Things“ war schon zu Beginn mehr, als die Summe seiner nostlagisch reanimierten Teile. Der Cast war suberb, die Geschichte von den Figuren getrieben und das Genre wurde um ein paar echte Klassiker erweitert.

Technische Exzellenz

Fast Forward. Senior VFX Supervisor Martin Hill und Lead Creatures Technical Director Jonathan Dysart führten für Wētā FX aus Neuseeland ihre Teams in die fünfte Staffel. Hill entwickelte für James Camerons „Avatar“ das Global Illumination Lighting & Spherical Harmonics System, ein schlankes Beleuchtungssystem für die komplett virtuell entstandene Welt des Blockbusters.

Dafür erhielt Hill 2014 von der AMPAS den Technical Achievement Award. Für die VFX von „Prometheus“ war für den Oscar nominiert und für „Furious 7“ ließ er den verbliechenen Paul Walker digital auferstehen. Zudem war er für die gesamte achte und letzte Staffel von „Game of Thrones“ verantwortlich. Sein Kollege Jonathan Dysart war in den letzten Jahren für „Deadpool & Wolverine“, „Better Man“ und auch „Captain America: Brave New World“ tätig.

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🎙️Oh und noch ein kleiner Audio-Hinweis: Meine Tonspur ist an einigen Stellen leider etwas übersteuert. Ich habe ein paar Stellen rausnehmen können. Leider war das nicht überall auszumerzen. Ich bitte, das zu verzeihen!


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Martin Hill & Jonathan Dysart im Netz

Schaut mal auf der Webseite von Wētā FX vorbei. Hier hat Martin Hill ein informatives Profil mit seiner langen Geschichte bei den Neuseeländern. Jonathan Dysart hat zudem eine schöne, eigene Homepage.

Ganz bald gibt es auch den NEUEN Newsletter. Darin gibt’s natürlich auch eine schicke Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps über Martin, Jono und „Stranger Things“. Hier könnt Ihr Euch anmelden!

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Sonderfolge: Wie erdest Du die VFX in „Andor“ (Staffel 2), Mohen Leo?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir das schwarz-weiße Porträt von VFX Supervisor Mohen Leo, der direkt in die Kamera lächelt. Darunter der Titel dieser Sonderfolge: Wie erdest Du die VFX in "Ansdor" (Staffel 2), Mohen Leo?
Foto: Timo Landsiedel
VFX Supervisor Mohen Leo von ILM erläutert die Bodenständigkeit der visuellen Effekte von „Andor“ (Staffel 2). (Foto: Timo Landsiedel)

Im ersten Sommerpausen-Podcast ist VFX Supervisor Mohen Leo zu Gast. Wir sprechen über die Disney+ Serie „Andor“ (Staffel 2). Er verrät mir, wie er mit stetiger Kommunikation mit allen Gewerken die Bodenständigkeit der Serie durch die VFX unterstützt hat.

Als 2022 die erste Staffel der Star-Wars-Serie „Andor“ auf Disney+ Premiere feierte waren Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistert. Grund war die außergewöhnlich bodenständige Umsetzung des Dramas. Statt auf Weltraumschlachten und Laserschwertduelle setzte die Serie auf Figurenentwicklung und Erkundung des Privaten. Ich sprach auf der FMX 2025 in Stuttgart im Mai mit VFX Supervisor Mohen Leo von Industrial Light & Magic über die Zusammenarbeit der Gewerke und wie die VFX zur Erdung der Serie in der Realität beitrug.

Kranfahrt

Wenn Schauspieler Kyler Soller als Syril Karn in der vierten Episode der zweiten Staffel von „Andor“ die Stufen des gewaltigen Plaza-Sets erklimmt, macht sich das Publikum zuhause vor den 4K-UHD-Fernsehern hoffentlich keine Gedanken über die Menschen, die das möglich machten. Deren Job ist genau das: die Immersion des Publikums in die Geschichte. Das große Set entstand im Backlot der Pinewood-Studios in der Nähe von London. Die Kranfahrt Zeit mit einem Schwenk den weitläufigen Platz mit dem dahinterliegenden Dome des Imperialen Bürogebäudes und der im Bau befindlichen Waffenkammer von Palmo. Das Zusammenspiel vieler Gewerke war nötig, um das alles zum Leben zu erwecken.

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Mohen Leo im Netz

Wer sich die beeindruckende Liste der Projekte ansehen möchte, die Mohen Leos bereichert hat, schaue mal in sein Profil in der Internet Movie Database IMDb. In meinem Newsletter kommt in Kürze auch zu den beiden Sonderfolgen des August eine exklusive Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps. Meldet Euch doch hier an!

Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Jetzt gute Unterhaltung mit der ersten Sommerpausenfolge 2025 über VFX Supervisor Mohen Leo und seine Arbeit an „Andor“ (Staffel 2)!