Sonderfolge

Sonderfolge: Wie setzt Du generative KI in Werbung und Kino ein, Steffen Hacker?

Jonathan Dysart (links) und Martin Hill (rechts) bei der Podcastaufzeichnung auf der FMX 2026. (Foto: privat)

The Return of the Sommerpause! Diesmal ist Regissuer und VFX-Experte Steffen Hacker mein Gast und erzählt von seinem Einsatz generative KI für Werbung und Kino. Steffen erläutert, wie seine Kund*innen damit umgehen, wie VFX-Filmemacher in der Zukunft aufgestellt sein müssen und warum KI nur in Ergänzung zu handgemachter VFX für ihn funtkioniert.

In der Werbung gibt es zahlreiche Regie-Duos, die nur in der Kombi gebucht werden. „Alex & Steffen“ sind eines mit besonderem Alleinstellungsmerkmal. Schon früh etablierten sie ihren Ruf, sehr präzise ihre kreativen Lösungen vorzuplanen und so ein Budget sichtbar zu machen, welches das Projekt gar nicht hatte. Steffen Hacker kommt aus der Indiefilmszene und betrieb mit seinem Filmakademie-BW-Kommilitonen Daniel Nolde jahrelang die Plattform „Hackermovies.com“, auf der sich Filmemacher*innen austauschen und gegenseitig unterstützen konnten.

Werbung & Kino

Seit 2005 arbeitet Steffen mit Alex zusammen. Und in dieser Kombination haben die beiden 2023 ihren ersten, gemeinsamen Kinofilm „Home Sweet Home: Rebirth“ gedreht. Dabei handelt es sich um die Adaption eines vor allem in Thailand sehr bekannten Computerspiels. Die Dreharbeiten fanden daher auch in Bangkok statt. Steffen erzählt uns im Podcast, wieviel gernative KI in dem Projekt steckt und welche Herausforderungen hier in den VFX-Sequenzen zu stemmen waren.

Herzlichen dank an dieser Stelle nochmal an das Team der Film & Media Exchange FMX in Stuttgart für die Unterstützung bei der Aufzeichung und Kontakt zu den Gästen!


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Steffen Hacker im Netz

Steffen hat mit Alexander Kiesl sein Portfolio auf ihrer gemeinsamen Webseite aufgefächert. Wer mit ihnen zusammenarbeiten möchte, wendet sich am besten an deren Management. Ihren Film „Home Sweet Home: Rebirth“ könnt ihr mit Amazon-Prime-Abo derzeit gratis auf Prime ansehen.

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Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr bei Apple Podcasts, Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Und nun viel Spaß bei meinem Gespräch mit Senior VFX Supervisor Martin Hill und Lead Creatures Technical Director Jonathan Dysart über die visuellen Effekte der fünften Staffel von „Stranger Things“!

Sonderfolge: Wie entstanden die VFX der 5. Staffel von „Stranger Things“, Martin Hill & Jonathan Dysart?

Jonathan Dysart (links) und Martin Hill (rechts) bei der Podcastaufzeichnung auf der FMX 2026. (Foto: privat)

It’s the Sommerpause! Ich spreche mit meinen Gästen Senior VFX Supervisor Martin Hill und Lead Creatures Technical Director Jonathan Dysart von Wētā FX über die letzte Staffel von „Stranger Things“! Martin und Jono waren mit ihren Teams für die visuellen Effekte des kolossalen Finales der Netflix-Kultserie verantwortlich und verraten mir, wie sie Vecna noch bedrohlicher machten.

Wer in den 1980er Jahren „The Goonies“, „Poltergeist“ oder „E.T. – Der Außerirdische“ mochte, war entzückt, als Netflix 2016 „Stranger Things“ ins Rennen um die Publikumsgunst schickte. Zugegeben: Der Markt war noch lange nicht so übersättigt, wie heutzutage. Auch zugegeben: „Stranger Things“ war schon zu Beginn mehr, als die Summe seiner nostlagisch reanimierten Teile. Der Cast war suberb, die Geschichte von den Figuren getrieben und das Genre wurde um ein paar echte Klassiker erweitert.

Technische Exzellenz

Fast Forward. Senior VFX Supervisor Martin Hill und Lead Creatures Technical Director Jonathan Dysart führten für Wētā FX aus Neuseeland ihre Teams in die fünfte Staffel. Hill entwickelte für James Camerons „Avatar“ das Global Illumination Lighting & Spherical Harmonics System, ein schlankes Beleuchtungssystem für die komplett virtuell entstandene Welt des Blockbusters.

Dafür erhielt Hill 2014 von der AMPAS den Technical Achievement Award. Für die VFX von „Prometheus“ war für den Oscar nominiert und für „Furious 7“ ließ er den verbliechenen Paul Walker digital auferstehen. Zudem war er für die gesamte achte und letzte Staffel von „Game of Thrones“ verantwortlich. Sein Kollege Jonathan Dysart war in den letzten Jahren für „Deadpool & Wolverine“, „Better Man“ und auch „Captain America: Brave New World“ tätig.

Herzlichen dank an dieser Stelle nochmal an das Team der Film & Media Exchange FMX in Stuttgart für die Unterstützung bei der Aufzeichung und Kontakt zu den Gästen!

🎙️Oh und noch ein kleiner Audio-Hinweis: Meine Tonspur ist an einigen Stellen leider etwas übersteuert. Ich habe ein paar Stellen rausnehmen können. Leider war das nicht überall auszumerzen. Ich bitte, das zu verzeihen!


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Martin Hill & Jonathan Dysart im Netz

Schaut mal auf der Webseite von Wētā FX vorbei. Hier hat Martin Hill ein informatives Profil mit seiner langen Geschichte bei den Neuseeländern. Jonathan Dysart hat zudem eine schöne, eigene Homepage.

Ganz bald gibt es auch den NEUEN Newsletter. Darin gibt’s natürlich auch eine schicke Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps über Martin, Jono und „Stranger Things“. Hier könnt Ihr Euch anmelden!

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Sonderfolge: Jahresabschluss 2025 – So könnt Ihr mich ab sofort unterstützen!

Ab sofort könnt Ihr Mitgliedschaften für den Hinter der Kamera Podcast von Timo Landsiedel erwerben. (Foto: privat)

Tschüß, 2025! Moin, Steady-Mitgliedschaften! Jahresrückblick und Ausblick auf Kommendes in einem: Das ist die heutige Sonderfolge. In einer knappen, kleinen Episode lasse ich das scheidende Jahr Revue passieren und bitte Euch, mich und den Podcast in Zukunft mit einer Mitgliedschaft zu unterstützen.

Ich habe es schon länger angekündigt, jetzt ist es endlich gestartet: Ab sofort könnt Ihr den Podcast mit einem regelmäßigen, finanziellen Beitrag unterstützen: Mit exklusiven Podcast-Mitgliedschaften bei Steady. Dafür bekommt Ihr nicht nur die Gewissheit, meine Arbeit für die Zukunft sicherer zu machen. Ihr erhaltet Zugang zu exklusiven Episoden und Audio-Inhalten, die nur für Euch produziert wurden. Das erfolgt über Steady, einen deutschen Anbieter, der die Infrastruktur für so ein Abo-System zur Verfügung stellt.

Rückblick & Ausblick

Klingt spannend? Dann schaut mal auf kamerapodcast.de im Reiter Unterstützen vorbei. Hier könnt Ihr Euch die Pakete anschauen und Euch für eine Mitgliedschaft anmelden. Ich freue mich darauf, mit Euch zusammen in 2026 eine Community aufzubauen. Alles weitere erfahrt Ihr in der Episode.

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In dieser Folge schaue ich auch auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Wahnsinnsfilme waren in diesem Jahr im Podcast. Ich hatte gleich zu Beginn den Filmpreis-Abräumer und Oscar-Nominierten „September 5“ und dessen DoP Markus Förderer dabei, dann den neuen Tom Tykwer „Das Licht“ und DoP Christian Almesberger. Ich sprach über die Star-Wars-Serie „Andor“, über das Robbie-Williams-Biopic „Better Man“, über Guillermo del Toros „Frankenstein“ mit DoP Dan Laustsen und mein Filmhighlight des Jahres „Amrum“ mit DoP Karl Walter Lindenlaub – sowie im Crossover mit dem Credit to the Edit Podcast auch mit Editor Andrew Bird.

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2026 wird spannend!

Das kommende Jahr wird einiges Neues bringen. Nicht nur die Podcast-Mitgliedschaften bei Steady. Das erste Bonusmaterial wird ab Januar verfügbar sein, die ersten Community-Meetings theoretisch auch! Wenn Ihr nichts verpassen wollt, meldet Euch doch hier zum Newsletter an!

Natürlich findet Ihr alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ nach wie vor kostenfrei bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Und jetzt lasst Euch von mir in der letzten Episode des Jahres 2025 erläutern, wie Ihr mich ab sofort noch mehr unterstützzen könnt. Ich danke Euch und wünsche Euch einen guten Rutsch!

Sonderfolge: Wie hart hast Du für „Beule zerlegt die Welt“ gekämpft, Janek Rieke?

Schauspieler und endlich auch wieder Regisseur sowie Drehbuchautor Janek Rieke über „Beule zerlegt die Welt“. (Foto: privat)

Überraschung: In dieser Sonderfolge unterhalte ich mich mit Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur Janek Rieke über „Beule zerlegt die Welt“. Der Kinofilm ist seit heute 11. September in den Lichtspielhäusern und stellt Janeks zweite Regiearbeit dar. Wir sprechen über die Entwicklung des Stoffes, das Auf und Ab der Entstehung und wie schön kleine Teans sein können.

Wer in der deutschen TV- und Kinolandschaft als Zuschauende*r unterwegs ist, kennt Janek Riekes Gesicht seit 25 Jahren. Zahlreiche Fernsehfilme und die ein oder anderen Kinokomödie hat er durch sein Spiel bereichert. Was viele vielleicht gar nicht wissen: Janek hat Regie studiert. Und hat schon 1998 sein Langfilm-Debüt „Härtetest“ als Regisseur und Schauspieler ins Kino gebracht. Über den Film habe ich im Frühjahr mit seinem damaligen DoP Florian Ballhaus in einer Werkschau-Episode hier im Podcast gesprochen.

Dehbuchkürzungen und aufwändige Stunts

Janek berichtet in dieser Sonderfolge vom schmerzhaften Prozess, sein 120-Seiten-Drehbuch auf 80 Seiten zu kürzen, erzählt, was rausflog und wie er den ursprünglich sehr aufwändigen Filmanfang anders löste. Wovon sich Janek nicht lösen konnte, waren die zehlreichen Stunts und Actionszenen. So läuft er unter anderem mit einer Axt hinter Max Giermann her oder sitzt in einem umstürzenden Auto. Wie er das visuell schön und budgetkonform löste, verrät er mir im Gespräch.

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Janek Rieke im Netz

Ihr habt Lust auf mehr von Janek Rieke bekommen? Dann schaut doch mal auf seinem Wikipedia-Profil und auf Crew United vorbei. Na klar, auch über Janek Rieke kommt in einigen Tagen eine exklusive Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps. Hier könnt Ihr Euch anmelden!

„Beule zerlegt die Welt“ läuft ab dem 11. September 2025 in den Kinos. Schaut mal nach, wo er in Eurer Nähe läuft!

Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Und jetzt gute Unterhaltung mit Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur Janek Rieke sowie unserem Gespräch über die Herausforderungen von „Beule zerlegt die Welt“!

Sonderfolge: Wieviel Robbie Williams steckt im CG-Affen von „Better Man“, Dave Clayton?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir das schwarz-weiße Porträt von Animation Supervisor Dave Clayton auf der Bühne der FMX2025 in Stuttgart, hinter sich auf die Präsentationsleinwand blickend. Darunter der Titel dieser Sonderfolge: Wieviel Robbie Williams steckt im CG-Affen von "Better Man", Dave Clayton?
Foto: FMX/Dominique Brewing
Animation Supervisor Dave Clayton von Weta FX verrät VFX-Geheimnisse über „Better Man“. (Foto: FMX/Dominique Brewing)

Es geht weiter in der VFX-Sommerpause: Animation Supervisor Dave Clayton nimmt hinter dem Mikro Platz und erzählt von der beeindruckenden Arbeit am Biopic „Better Man“. Für den Film verwandelte Dave mit seinem Team von Weta FX in Neuseeland den Sänger Robbie Williams in einen Schimpansen.

Als Regisseur Michael Gracey an Bord des Robbie-Williams-Biopics kam, folgte er einem ungewöhnlichen Ansatz. Zusammen mit dem Singer-Songwriter entwickelte er die visionäre Idee, dessen Lebensgeschichte nicht mit einem Schauspieler zu erzählen. „Wie wäre es, wenn Robbie Williams in seinem Biopic ein Affe wäre?“ Williams selbst gab später zu Protokoll, dass er das Gefühl hatte, sich seit er in der Öffentlichkeit stand nicht mehr weiterentwickelt zu haben. Diese Entwicklung als Evolutionsschritt zu sehen, brachte die beiden Kreativen auf die Idee mit dem Affen.

CG-Schimpanse

Für Gracey übertrug Animation Supervisor Dave Clayton mit seinem Team von Weta FX in Neuseeland die Performance von Schauspieler Jonno Davies auf einen CG-Schimpansen. Der Effekt ist verblüffend. Ich unterhielt mich mit Dave Clayton auf der FMX 2025 in Stuttgart, wie viel Robbie Williams im Affengesicht steckt, warum Dave selbst zum Tänzer wurde und wie die beeindruckende „Rock DJ“-Sequenz in der Londoner Regent Street entstand.

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Dave Clayton im Netz

Schaut doch mal auf der Webseite von WETA FX vorbei. Dort findet Ihr das Profil von Dave Clayton mit seinen Karrierestationen. Für die Ausgabe 7-8.2025 des Fachmagazins Film & TV Kamera habe ich einen Artikel über die VFX von „Better Man geschrieben. Das Heft findet Ihr hier! In meinem Newsletter kommt in Bälde auch zu den beiden Sonderfolgen des August eine exklusive Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps. Hier könnt Ihr Euch anmelden!

Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Und jetzt viel Spaß mit Animation Supervisor Dave Clayton sowie unserem Gespräch über die VFX-Herausforderungen von „Better Man“!

Sonderfolge: Wie erdest Du die VFX in „Andor“ (Staffel 2), Mohen Leo?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir das schwarz-weiße Porträt von VFX Supervisor Mohen Leo, der direkt in die Kamera lächelt. Darunter der Titel dieser Sonderfolge: Wie erdest Du die VFX in "Ansdor" (Staffel 2), Mohen Leo?
Foto: Timo Landsiedel
VFX Supervisor Mohen Leo von ILM erläutert die Bodenständigkeit der visuellen Effekte von „Andor“ (Staffel 2). (Foto: Timo Landsiedel)

Im ersten Sommerpausen-Podcast ist VFX Supervisor Mohen Leo zu Gast. Wir sprechen über die Disney+ Serie „Andor“ (Staffel 2). Er verrät mir, wie er mit stetiger Kommunikation mit allen Gewerken die Bodenständigkeit der Serie durch die VFX unterstützt hat.

Als 2022 die erste Staffel der Star-Wars-Serie „Andor“ auf Disney+ Premiere feierte waren Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistert. Grund war die außergewöhnlich bodenständige Umsetzung des Dramas. Statt auf Weltraumschlachten und Laserschwertduelle setzte die Serie auf Figurenentwicklung und Erkundung des Privaten. Ich sprach auf der FMX 2025 in Stuttgart im Mai mit VFX Supervisor Mohen Leo von Industrial Light & Magic über die Zusammenarbeit der Gewerke und wie die VFX zur Erdung der Serie in der Realität beitrug.

Kranfahrt

Wenn Schauspieler Kyler Soller als Syril Karn in der vierten Episode der zweiten Staffel von „Andor“ die Stufen des gewaltigen Plaza-Sets erklimmt, macht sich das Publikum zuhause vor den 4K-UHD-Fernsehern hoffentlich keine Gedanken über die Menschen, die das möglich machten. Deren Job ist genau das: die Immersion des Publikums in die Geschichte. Das große Set entstand im Backlot der Pinewood-Studios in der Nähe von London. Die Kranfahrt Zeit mit einem Schwenk den weitläufigen Platz mit dem dahinterliegenden Dome des Imperialen Bürogebäudes und der im Bau befindlichen Waffenkammer von Palmo. Das Zusammenspiel vieler Gewerke war nötig, um das alles zum Leben zu erwecken.

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Mohen Leo im Netz

Wer sich die beeindruckende Liste der Projekte ansehen möchte, die Mohen Leos bereichert hat, schaue mal in sein Profil in der Internet Movie Database IMDb. In meinem Newsletter kommt in Kürze auch zu den beiden Sonderfolgen des August eine exklusive Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps. Meldet Euch doch hier an!

Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Jetzt gute Unterhaltung mit der ersten Sommerpausenfolge 2025 über VFX Supervisor Mohen Leo und seine Arbeit an „Andor“ (Staffel 2)!

Sonderfolge: Wie gestaltet Ihr die Serien „Feelings“ und „Ren – The Girl with the Mark“, Jana Lämmerer und Neil Oseman?

Host Timo Landsiedel (links) mit den DoPs Neil Oseman (Mitte) und Jana Lämmerer (rechts) auf der Seriale. (Foto: Timo Landsiedel)

Zwei DoPs beehren uns diesmal in einer live aufgezeichneten Sonderfolge! Mit Jana Lämmerer und Neil Oseman sprach ich im Rahmen des Internationalen Webserienfestivals „Die Seriale“ auf dem Panel „Crafting Visual Worlds – Cinematography in Serial Storytelling“. Jana und Neil erzählen, was sie an den höchst unterschiedlichen Stoffen reizte, welche Rolle ihre Crewmitglieder spielten und wie sie das geringe Budget mit visuellem Leben füllten.

Wie schon angekündigt, habe ich euch etwas von der „Seriale“ mitgebracht. „Die Seriale“ ist das mutmaßlich älteste Festival hierzulande für unabhängige und digitale (Web-)Serien. Ich durfte schon 2015 in der allerersten Jury sitzen und wurde 2025 nach zehn Jahren von Festivalchef Csongor Dobrotka erneut in die Hauptjury eingeladen. Zugegeben: Er hat es schon seit ein paar Jahren versucht, ich hatte leider keine Zeit. In der offiziellen Auswahl waren 2025 rund 50 Serien und Piloten aus 21 Ländern! Wow.

Im Rahmenprogramm gibt es Vorträge, Keynotes und Podiumsdiskussionen über Storytelling, KI, Finanzierung und viele andere Themen. Ich durfte in diesem Jahr eine Keynote über die Zukunft von KI in den Bewegtbildmedien halten und diskutierte im Anschluss im KI-Panel mit Rechtsanwalt Guido Hettinger und Regisseur Patrick Schimanski über aktuelle KI-Fragen. Außerdem interviewte ich die für den Cinematography-Preis nominierten DoPs Jana Laemmerer („FEELINGS – Staffel 2“) und Neil Oseman („Ren: The Girl with the Mark – Staffel 2“) über die Rolle der Kinematografie bei der Gestaltung von Stimmung, Erzählrhythmus und Identität in ihren Serien.

Beide Serien im Netz

Jana arbeitet bei Spielfilmen und Serien für Streaming-Plattformen und Fernsehsender, studierte Kamera an der HFF München. Sie mag es „Bilder zum Leben zu erwecken, die mutig, intim und emotional geerdet sind.“ Neil ist seit über 25 Jahren als Kameramann tätig und hat zahkreiche Projekte gedreht, unter anderem mit mit Ian McKellen oder Benedict Cumberbatch. Zudem schreibt Neil regelmäßig Artikel für den British Cinematographer.

Die Serien, über die wir während des Talks sprechen sind beide auf der ZDF-Seite und auf YouTube frei verfügbar. Hier findet Ihr Playlisten mit den jeweils zwei aktuell erhältlichen Staffeln beider Serien. Die Staffeln, über die wir sprechen sind hervorgehoben:

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🚨 HINWEIS: Diese Episode wurde vor einem Live-Publikum aufgezeichnet! Daher schwankt die Tonqualität ein wenig. Ich bitte dies zu entschuldigen!

Jana Lämmerer & Neil Oseman im Netz

Schaut doch mal, was Jana und Neil gemacht haben. Mehr über Jana Lämmerer findet ihr auf ihrer Homepage und auch Neil Oseman hat eine Website. Und die Seriale, das Webserien-Festival, könnt ihr hier kennenlernen. Es gibt über beide DoPs natürlich in meinem Newsletter auch eine exklusive Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps. Hier könnt Ihr Euch anmelden!

Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Jetzt aber viel Spaß mit den DoPs Jana Lämmerer und Neil Oseman sowie unserem Gespräch über die Bildgestaltung der beiden Serien „FEELINGS – Staffel 2“ und „Ren: The Girl with the Mark – Staffel 2“!

Sonderfolge: Wie hat Inklusion „Hameln“ noch spannender gemacht, Rainer Matsutani?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir das schwarz-weiße Porträt von Regisseur Rainer Matsutani, breit lächelnd am Set mit Kopfhörern um den Hals. Darunter der Titel dieser Sonderfolge: Wie hat Inklusion "Hameln" noch spannender gemacht, Rainer Matsutani?
Foto: privat
Regisseur Rainer Matsutani spricht über die Horror-Mysteryserie „Hameln“. (Foto: privat)

Regisseur Rainer Matsutani ist zu Gast in dieser Podcast-Sonderfolge. Wir sprechen über seine Mysteryserie „Hameln“, wie Inklusion und Diversität Stoffe bereichern kann und den Prozess, in Deutschland einen Genrestoff zu produzieren. Seit Dezember 2024 ist die Serie „Hameln“ in der ZDF-Mediathek abrufbar.

Rainer Matsutani setzte sich in der Coronazeit mit dem Stoff des Rattenfängers von Hameln auseinander. Er recherchierte er die Ursprünge der Sage. Als eines der auch international bekanntesten deutschen Märchen ist sein Ursprung erstaunlich gut erforscht und lässt sich auf den Tag genau fast 750 Jahre zurück verfolgen. Am 26. Juni 1284 sollen in Hameln 130 Kinder von einem Flötenspieler verschleppt worden sein, weil diesem sein Lohn für die Lösung eines Ungezieferproblems verwehrt worden war.

Die Story wollte Inklusion

Matsutani entwickelte auf Basis des Wortlauts den Stoff mit einem modernen Ansatz weiter. So wurden seine Hauptfiguren Menschen mit Behinderung. Matsutani, der bisher Filme und Serien zum Genre umgesetzt hat, hält es für die größte Herausforderung einer seriellen Erzählung, außergewöhnlich gute Figuren zu schreiben. Dann kommen eine tiefgründige Geschichte, der ein starkes Thema innewohnt, dass dramaturgisch beleuchtet wird. Bei „Hameln“ ist dies das Thema von Schuld und Verdrängung, der drei Familien der Hauptfiguren.

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Rainer Matsutani im Netz

Rainer Matsutani könnt ihr über seine Produktionsfirma Red Sun Films erreichen. Hier findet Ihr Kontaktmöglichkeiten und seine Filmografie. In meinem Newsletter findet Ihr in den kommenden Tagen auch eine exklusive Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps über Rainer, „Hameln“ und seine übrigen Werke, hier anmelden!

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Sonderfolge: Wie bereichert die Forced Perspective „I’m a virgo“, Todd Sheridan Perry?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir das kontraststarke, schwarz-weiß Porträt von zwei Personen, links im BIld Christina Caspers-Römer mit dunkler Audrey-Hepburn-Brille und hellem Kapuzenpulli, in die Kamera lächelnd. Daneben Tobias Stärk, mit grau meliertem kurzen Bart schmunzelnd, ebenfalls im Kapuzenpulli. Darunter der Titel dieser Sonderfolge: Welche Rolle spielt die Virtual Production in Zukunft, Todd Sheridan Perry?
Fotos: Timmo Landsiedel
Liebt die Forced Perspective: Todd Sheridan Perry auf der FMX. (Foto: Dominique Brewing/FMX)

Die zweite Sonderfolge der Sommerpause bringt uns Visual Effects Supervisor Todd Sheridan Perry und seine Leidenschaft für Forced Perspective. Für die Amazon-Prime-Video-Serie „I’m a virgo“ setzte Todd In-camera-Effekte ein, um die vier Meter große Hauptfigur zu erzählen, vor allem. Auf der diesjährigen Film & Media Exchange FMX in Stuttgart sprach ich mit darüber, wie das die Dreharbeiten veränderte und was die Crew hier lernen musste.
🇬🇧 ENGLISH BELOW!

Todd hat gefühlt bei allem großen Effektfilmen der 1990er und 2000er mitgewirkt. Sein Weg zur Liebe von In-Camera-Effekten ging klassisch von „Star Wars“ und der Effekterevolution aus, die Industrial Light & Magic Ende der 1970er und Anfang der 1980er auslöste. Viele der Effekte waren in-camera oder kamen in der Postproduktion durch die physische Kombination von optischen Effekten zustande. Das fasziniert Todd bis heute.

Forced Perspective

Für Todd ist der Vorteil beim heutigen Einsatz von In-Camera-Effekten im Allgemeinen und Forced Perspective im Besonderen, dass CGI nicht komplett ausgeklammert werden muss. Beide Tools können zusammen angewendet werden. In heutiger Zeit gehe diese Balance manchmal verloren, weil letztlich alles digital machbar ist. Die besten Ergebnisse erhält man Todds Meinung nach durch die kluge Kombination von analog und digital.

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Todd Sheridan Perry im Netz

Schaut mal auf Todd Seridan Perrys IMDb-Profil vorbei. Sei Portfolio ist beeindruckend. Seine Vita findet ihr bei Painted Saint Entertainment. Außerdem hat die Film & Media Exchange gerade Todds Masterclass über Forced Perspective auf YouTube online gestellt! Eine knappe Stunde hands-on Forced Perspective! Wer nochmal nachlesen möchte, wie die diesjährige Film & Media Exchange – FMX war, kann dies ebenfalls auf deren Website tun.

Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet Ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Fehlt ein Dienst? Schreibt es mir in die Kommentare! Aber jetzt erstmal Viel Spaß mit Todd Sheridan Perry und unserem Gespräch über die die Forced Perspective bei „I’m a virgo“.

🇬🇧 Dear English Speaking Community,

If you found this podcast with Todd Sheridan Perry via Google or someone elses recommendation and right now you go ‘Oh damn, it’s in German, isn’t it?’ Do not worry anymore! Todd and I of course spoke in English. So kick back, relax and turn up the volume of your headphones – and listen to us chat about “I’m a vorgo”. Oh, and I apologize in advance for my English.

If you want to skip the German introduction, feel free to do so. You can fast forward to 02:10 and start the podcast talk right away. Thank you for listening!

Sonderfolge: Welche Rolle spielt Virtual Production in Zukunft, Christina Caspers-Römer & Tobias Stärk?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir das kontraststarke, schwarz-weiß Porträt von zwei Personen, links im BIld Christina Caspers-Römer mit dunkler Audrey-Hepburn-Brille und hellem Kapuzenpulli, in die Kamera lächelnd. Daneben Tobias Stärk, mit grau meliertem kurzen Bart schmunzelnd, ebenfalls im Kapuzenpulli. Darunter der Titel dieser Sonderfolge: Welche Rolle spielt die Virtual Production in Zukunft, Christina Caspers-Römer & Tobias Stärk?
Fotos: Timmo Landsiedel
Christina Caspers-Römer (links) und Tobias Stärk auf der FMX. (Foto: Timo Landsiedel)

In der ersten Sonderfolge der Sommerpause sprechen Christina Caspers-Römer und Tobias Stärk über die Zukunft der Virtual Production hierzulande. Gibt es auf dem hiesigen Markt überhaupt genügend Projekte, wie „1899“, die das Potential nutzen können? Zudem erzählen die beiden von ihrem Talk auf der FMX und über ihre Mit-Autorenschaft am Virtual Production Handbook der Visual Effects Society.

Die Grundlagen der Virtual Production gibt es schon seit den ersten Tagen des Films. Die Rückprojektion von bewegten Inhalten auf die Leinwand im Studio, um zum Beispiel Autofahrten zu simulieren, geht bis ins Jahr 1918 zurück. Über 100 Jahre später waren Christina Caspers-Römer und Tobias Stärk an der Netflix-Serie „1899“ beteiligt, der bis dato größten deutschen Produktion, die mit Virtual Production entstand. Caspers-Römer war Geschäftsführerin der produzierenden Dark Bay GmbH, Stärk als Creative Tech Lead & Virtual Production Supervisor mit dabei.

Crewleistung

Christina und Tobias erklären mir zunächst, wie es zum „VES Handbook for Virtual Production“ der Visual Effects Society kam und warum das ein wichtiger Schritt für hohe Qualität in diesem Sektor war. Sie erläutern mir in unserem Podcastgespräch, was sie bei der Produktion der Netflix-Serie „1899“ über Virtual Production lernten und wie sie das Potential von Virtual Production auf dem hiesigen Markt in der Zukunft bewerten.

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Christina Caspers-Römer und Tobias Stärk im Netz

Wer jetzt Christina Caspers-Römer und Tobias Stärk mal im Netz nachstöbern möchte, findet auf jeden Fall ihre aktuellen Unternehmen Trixter und Framestore. Tobias Stärk hat seine aktuellen Projekte auch auf seiner persönlichen Homepage aufgeführt. Zudem findet ihr Christina und Tobias auf LinkedIn. Die Visual Effects Society findet ihr auch im Netz, dort könnt ihr natürlich auch das Handbook erwerben. Und wer nochmal nachlesen möchte, wie die diesjährige Film & Media Exchange – FMX war, kann dies ebenfalls auf deren Website tun.

Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet Ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Fehlt ein Dienst? Schreibt es mir in die Kommentare! Aber jetzt erstmal gute Unterhaltung mit Christina Caspers-Römer und Tobias Stärk sowie unserem Gespräch über die Rolle der Virtual Production in der Zukunft.