Schlagwort: Kamerafrau

Sonderfolge: Ari Wegner, DoP

Zu Gast in dieser Sonderfolge ist Ari Wegner, DoP und Oscar-Nominee Best Cinematography (Foto: ZUMA Press Inc./Alamy)

Noch eine Sonderfolge! Ich unterhalte mich mit Ari Wegner, DoP von „The Power of the Dog“ über den Netflix-Ausnahmefilm von Regisseurin Jane Campion. Wir sprechen über die wunderbar lange Vorbereitungszeit, wie Ari Wegner die Buchvorlage in Bilder übersetzte und welche Regeln es an ihrem Set gab. 🇬🇧 ENGLISH BELOW!

Ari Wegner ist gerade mal die zweite Kamerafrau, die je für einen Oscar in der Kategorie Beste Kamera nominiert wurde. Wegner wuchs in einer Künstlerfamilie auf und studierte in Melbourne Kamera. Jane Campion traf sie bereits 2015. Beide drehten zusammen eine Werbekampagne für die australisch-neuseeländische Bank ANZ über Genderdiversität.

Für „The Power of the Dog“ holte Campion die australische Kamerafrau ganz gezielt mit ins Boot. Beide bereiteten sich etwa ein Jahr lang intensiv auf die Dreharbeiten in Neuseeland vor. Sie besprachen Farbpalette, Licht sowie Seitenverhältnis und banden Production Designer Grant Major („The Lord of the Rings“) und Kostümbildnerin Kirsty Cameron ein. Ich spreche mit Ari über ihr Kamerakonzept und wie sie die unerbittliche Hauptfigur Phil Burbank, gespielt von Benedict Cumberbatch, inszenierte.

Nützliche Links ab sofort im Newsletter

Auch über die visionäre Ari Wegner habe ich für Euch ein paar weiterführende Links gesammelt. Diese Sammlung findet ihr nur im Newsletter. Lust bekommen, den zu abonnieren? Keine Angst, kostet nix und ich melde nur zur Veröffentlichung der Episoden und falls wir in Zukunft auch auf die Bühne gehen. Also hier bitte jetzt anmelden:

https://kamerapodcast.de/NEWSLETTER/

Als kleines Vorab-Schmankerl gibt es schonmal den Link auf diesen kurzen Text über Aris Arbeit an „The Power of the Dog“ für die Online-Präsenz des Fachmagazins Film & TV Kamera. Der lange Text mit exklusiven Fotos wird in der Ausgabe 5.2022 ab dem 20. April zu lesen sein.

Hinweis: Ich bitte auch diesmal herzlich um Verständnis für die deutlichen Unterschiede in der Audioqualität. Nicht nur erreichte ich Ari gerade per Zoom in New York City, sie hatte sich auch noch erkältet. Von hier aus Gute Besserung!

Das Gespräch führte ich auf Englisch. Es fand kurz vor der Oscarverleihung 2022 am 27.3.2022 statt. Greg Frasier erhielt den Kamera-Oscar für „Dune“, die einzige Auszeichung für „The Power of the Dog“ war der – zutiefst verdiente – Oscar für die Beste Regie für Jane Campion.

Nächster Gast? Podcast hören – und Instagram folgen

Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier!

Doch jetzt viel Spaß beim Podcast mit Ari Wegner, DoP von „The Power of the Dog“!

🇬🇧 Dear English Speaking Community,

If you found this podcast with DoP Ari Wegner via Google or someone elses recommendation and you thought *Oh damn, it’s in German, isn’t it?‘ Do not worry anymore! Of course I spoke to Ari in English. So you are very welcome to join the community and listen to us chat about „The Power of the Dog“. I apologize in advance for my English stutter.

If you want to skip the German introduction, feel free to do so. You can fast forward to 03:02 and start right into the talk. Thank you for listening!

EP10: Eva Maschke, DoP

Mein Gast im Podcast ist Eva Maschke, DoP (Foto: privat)

In Episode 10 habe ich einen tollen Gast: Eva Maschke, DoP der Dokumentationen „Roaming Around“, „Ohne Halt“ und „Frauenzimmer“ sowie Regisseurin und Produzentin von „Vier werden Eltern“. Wir sprechen über ihre Doku-Arbeit als Kamerafrau und Regisseurin, wie TV-Dokus zustande kommen und natürlich über ihre – teils sehr persönlichen – Filme.

Eva Maschke kann etwas, um das sie viele Kameraleute beneiden werden. Vor ihrer Kamerakarriere absolvierte sie eine Ausbildung zur Physiotherapeutin und arbeitete auch zwei Jahre in dem Beruf. So weiß sie ganz gut, welche Position mit der Kamera flugs zu Rückenschmerzen führt und wie man das verhindern kann. Eigentlich hatte sie direkt nach der Schule eine Ausbildung zur Mediengestalterin Bild/Ton angestrebt. Doch es gab Mitte der 1990er noch zu wenig Plätze.

Nach dem Ausflug in die Physiotherapie ging es für Eva zum SWR, wo zunächst ein Praktikum machte. Hier merkte sie schnell, dass sie auch an die Kamera möchte. Nach dem Praktikum wurde Eva als feste Freie Kamera-Assistentinnen übernommen. In ihrer Zeit beim Badener Sender wirkte sie neben Fernsehspielen an über 50 Folgen der Doku-Reihe „Schätze der Welt“ mit. Diese Produktion bezeichnet sie als die prägendste Arbeit ihrer Karriere, auch weil sie lernte, wie wichtig die Zusammenstellung eines Teams ist.

Deutscher Kamerapreis für Hochschulfilm

2002 ging sie an die Filmakademie Ludwigsburg und studierte dort Kamera. Auch hier setzte sich ihre Affinität zum Dokumentarfilm fort. Für den in Ghana gedrehten „Roaming Around“ reiste sie mit Regisseurin Brigitte Maria Bertele nach Accra und begleitete dort Straßenkinder nächtelang mit einer Mini-DV-Kamera. Die eindringliche – aber nicht aufdringliche – Bildgestaltung wurde 2008 mit dem Deutschen Kamerapreis in der Kategorie Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Für ihren Abschlussfilm „Ohne Halt“ recherchierte sie in der schwulen Online-Dating-Szene. Hier hatten sich Mitte der 2000er auffallend viele Männer wieder mit HIV angesteckt. Sie ging der Sache auf den Grund. Hier fungierte Eva Maschke als Kamerafrau, Autorin und Regisseurin in Personalunion. Das war eine wichtige Erfahrung, weil sie realisierte, dass in Zukunft zu vermeiden. „Wenn ich mit dem Protagonisten rede, dann will ich den auch angucken, sagt Eva Maschke. „Und das kann ich nicht, wenn ich auf das Display gucke.“

Eva Maschke im Netz

Ihr trefft auch Eva Maschke im Internet. Auf Evas Homepage findet ihr sämtliche ihrer Werke als Kamerafrau und auch als Regisseurin/Autorin. Außerdem könnt ihr Evas berufliches Kurzprofil bei den Cinematographinnen studieren, auch beim Bundesverbands Kinemografie ist sie vertreten. Und auch über Eva gibt es ein Porträt aus meiner Feder in der aktuellen Ausgabe 6.2021 des Fachmagazins Film & TV Kamera nachlesen!

Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt Viel Spaß beim Podcast mit DoP Eva Maschke!

EP07: Birgit Gudjonsdottir, DoP

Mein Gast im Podcast ist diesmal Birgit Gudjonsdottir, DoP (Foto: privat)

Das neue Jahr bringt einen neuen Gast. Mit Birgit Gudjonsdottir, DoP von Kinofilmen wie „Die Rüden“, „Our Grand Despair“ oder „Schattenwelt“, spreche ich im Podcast ausführlich über drei ihrer Werke, ihren Weg in die Branche und warum sie sich mit jedem Projekt in der visuellen Arbeit aufs Neue herausfordert.

Birgit Gudjonsdottir machte ihre ersten Schritte in der Fotografie Mitte der 1970er. In der Schule lernte sie die Grundlagen und machte erste Bilder mit der Kamera ihrer Mutter. Im Hafen von Reykjavik beobachtete sie eines Tages zwei Jungen beim Fischen. Ein Mann beobachtete die beiden. Birgit rückte den Mann ins Foto und plötzlich erzählte das Bild etwas. Irgendwie berührte sie dieses Bild und sie merkte, dass sie mit Fotos Geschichten erzählen kann, die anders nicht sichtbar wären.

In Wien studierte Birgit Fotografie, denn sie wollte mit ihr die Welt kennenlernen. Auf der Suche nach Inspiration fand sie ein kleines Kino um die Ecke, in dem sie die Filme von Ingmar Bergmann und Alfred Hitchcock sah. Ihr erstes Vorbild in der Branche war hier der Kameramann Hanuš Pollack, dem sie bei einer Kamera-Hospitanz bei einem Spielfilm über die Schulter schauen konnte. „Er hat das mit so einer Leidenschaft und Freude gemacht – da wusste ich, das ist mein Beruf, da will ich hin“, sagt Birgit in unserem Gespräch.

Kameradozentin

Es folgten viele Einsätze in der Werbung, erst als Assistenz, dann als Bildgestalterin. Von dort schaffte sie den Sprung zu szenischen Produktionen und drehte „Kommissar Rex“. In dieser Zeit hatte sie bereits begonnen, sich in der Lehre zu engagieren und dozierte an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Eine Tätigkeit, von der sie selbst immer noch viel lernt und die sie mit viel Spaß betreibt. Es folgten TV-Filme, Kinodokumentarfilme und die erste Kinoproduktion mit Regisseurin Connie Walther „Und Tschüß Ihr Lieben“. Mit Walther verbindet sie eine langjährige Kollaboration, insgesamt fünf Werke entstanden seit 2002.

Darunter auch „Schattenwelt“ von 2008 und „Die Rüden“ von 2020. Über beide Filme sprechen wir ausführlich im Podcast. Hinzu kommt noch der türkische Film „Our Grand Despair“ von Regisseur Seyfi Teoman, den ich, so muss ich gestehen, überhaupt nicht auf dem Schirm hatte und der in Deutschland leider auch schwer zu zu bekommen ist. Aber es lohnt sich. Warum, das erfahrt ihr im Podcast. Übrigens: Birgit und ich haben uns so ausführlich über ihr Engagement für Kolleg*innen und Bildgestalter*innen unterhalten, dass ich dieses Gespräch im – wieder sehr langen – Extramaterial veröffentlichen werde!

Birgit Gudjonsdottir im Netz

Birgit ist auch im Internet vertreten. Über ihre Arbeit erfahrt ihr mehr auf Ihrem Profil bei den Cinematographinnen. Wer die Kamerafrau kontaktieren möchte, kann das über ihre Homepage tun. Auch beim Bundesverband Kinematografie ist Birgit vertreten. Ein ausführliches Porträt über Birgit, das auf dem ersten Teil unseres Gesprächs beruht, könnt ihr ab Ende Februar in der Ausgabe 3.2021 des Fachmagazins Film & TV Kamera lesen!

Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Doch jetzt erstmal viel Spaß beim Podcastgespräch mit Birgit Gudjonsdottir, DoP!

EP03: Monika Plura, DoP

Jetzt im Podcast: Kamerafrau Monika Plura

Der Juni bringt meinen dritten Gast im Podcast: Kamerafrau Monika Plura, DoP bei vielen TV-Reihen, Dokus und für das Kino spricht über die Bildgestaltung in ihren Filmen. Die Kamerafrau verrät zudem Details über die Kollaboration mit ihrer Schwester, Regisseurin Martina Plura, wie sie mit engen Drehplänen umgeht und über unveröffentlichte Dokumentarfilme.

Monika Plura drehte Filme bevor viele ihrer Altersgenossen sich überhaupt mit Berufswahl auseinandersetzten. Mit elf Jahren begann sie mit ihrer Zwillingsschwester Martina Horrorfilme zu drehen. Mit der Zeit kamen mehr Genres dazu, Drama, Komödie und Stop Motion. Rund 70 Kurz- und Langfilme entstanden so bis zur Abizeit. Schon damals stand sie am liebsten hinter der Kamera.

Nach dem Abi also war klar, dass es für die beiden Pluratwins, wie sie sich selbst nennen, zum Film gehen muss. Bei einer Filmpremiere drückten sie Douglas Welbat, dem Produzenten von „7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug“ ihre Kurzfilme in die Hand. Es folgten erste Praktika an Film- und TV-Sets in Köln. Ab 2008 studierte sie in an der Hochschule für Bildende Künste (HfBK) in Hamburg Film, unter anderem bei Wim Wenders und Pepe Danquart. Schon hier übernahm sie neben ihren eigenen Projekten bei vielen Drehs ihrer Kommilitonen die Kamera.

Kollaboration

An das stark künstlerisch geprägte Studium ließ sie ab 2012 ein zweites an der Hamburg Media School folgen. Hier belegte sie den Studienschwerpunkt Bildgestaltung. Ihre Schwester Martina Plura studierte im gleichen Jahrgang Regie. Das Studium and er HMS ist eine zweijährige Tour de Force, an deren Ende Monika Plura aber auch keine Scheu mehr hatte, einen Licht-LKW zu befüllen. Auf die Beherrschung der Technik wird starker Wert gelegt. Die Kombination des künstlerischen Ausprobierens an der HfBK mit dem stark am Markt orientierten Studium an der HMS, war für Monika Plura perfekt. Beide Schwestern drehten an der HMS auch mit anderen Regisseur*innen und Kameraleuten, fanden aber zum Abschlussfilm wieder zusammen.

Kamera soll unterstützen

Der 24-Minüter „Da nicht für“ erzählt drei Geschichten von drei sehr unterschiedlichen Männern. Monika gab jeder Figur ihre eigene Bewegung, ihre eigene Bildsprache. Ihre Bildgestaltung, so Plura, falle am besten gar nicht auf, sondern unterstütze die Geschichte. Es folgt 2015 das gemeinsame Debüt der beiden Schwestern „Vorstadtrocker“, eine schwarzhumoriger TV-Film, der Monika vor allem wegen der unterschiedlichen Milieus reizte.

Zwischendrin macht sich Monika immer wieder Platz im Kalender für Herzensprojekte. So auch für den Dokumentarfilm „Serenade für Fanny“ unter der Regie ihrer HMS-Kommilitonin Monique Marmodeé. Doch sie freut sich auch immer wieder, mit ihrer Schwester Martina Plura als Regisseurin zu drehen. Der zweite Langfilm war die Komödie „13 Uhr Mittags“, durch deren Titel das berühmte Vorbild „High Noon“ schon hindurch schimmert.

Kino & TV

Mittlerweile verantwortete Monika Plura, DoP in vielen TV-Produktionen, auch Folgen für die Krimireihen „Soko München“ und „Letzte Spur Berlin“. In 2019 kamen auch abendfüllende Formate hinzu, wie die Folge „Aus dem Ruder“ der Reihe „Friesland“, die gerade im Frühjahr ausgestrahlt wurde. Die Ausstrahlung ihrer Arbeit an „Ella Schön“ wurde gerade von Mai auf den Herbst verschoben.

Aktuell läuft ein Kinoprojekt von Monika zum zweiten Mal im Kino an. „Zu weit weg“ heißt der Jugendfilm über zwei Jungen, die aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat verloren haben. Das Regiedebüt von Sarah Winkenstette war Mitte März angelaufen, aber durch die Coronakrise leider sehr kurz im Kino. Jetzt kommt der Film ab 2. Juli nochmal in deutsche Lichtspielhäuser. Auf der Homepage von „Zu weit weg“ gibt es eine Liste der Kinos, die ihn im Sommer zeigen. Für die Ausgabe 4.2020 des Fachmagazins Film & TV Kamera habe ich ausführlich mit Monika über ihre Arbeit an „Zu weit weg“ gesprochen.

Monika Plura im Netz

Schaut am besten auf der Homepage von Monika vorbei, um mehr über ihre Filme zu erfahren. Ihre Profile bei den Cinematographinnen und beim Bundesverband Kinematografie geben auch Aufschluss über ihre Einsatzgebiete – und bieten Kontaktmöglichkeiten für Euch, wenn Ihr mit ihr arbeiten wollt. Zu guter Letzt gibt es in der Ausgabe 7-8/2020 von Film & TV Kamera ein Porträt von mir über Monika Plura. Besorgt Euch das Heft und lest mal rein!

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Und jetzt gute Unterhaltung mit Kamerafrau Monika Plura!

Extramaterial: Drei Fragen an Monika Plura, DoP

Kamerafrau Monika Plura
Kamerafrau Monika Plura

Kamerafrau Monika Plura ist mein neuer Gast im „Hinter der Kamera“-Podcast! Wir sprechen im 18-minütigen Extramaterial über ihre Vorliebe für Plansequenzen, welche beiden Vertreter dieses Gestaltungsmittels für sie besonders wichtig waren und warum sie so gerne mit ihrer Zwillingsschwester Regisseurin Martina Plura zusammen dreht.

Die Coronakrise hat auch den Fahrplan des Podcasts etwas durcheinander gebracht. Deshalb gibt es jetzt im Juni gleich zwei Gäste. Der erste Gast ist Kamerafrau Monika Plura! Monika macht, seit sie 11 Jahre alt ist, zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Martina Filme.

Schon früh merkte Monika, dass sie gerne hinter der Kamera steht, studierte aber zunächst an der HfbK in Hamburg den allgemeinen, kunsthochschulgeprägten Studiengang Film. Hier lernt sie die Grundlagen und kann sich ein wenig künstlerisch austoben. In der aktuellen EXTRA-Podcastfolge erfahrt ihr, welche besondere Geschichte ihre Bachelor-Arbeit hat!

Hamburg Media School – Kamera

Nach ihrem Abschluss an der HfBK bewirbt sie sich zusammen mit ihrer Schwester an der HMS in Hamburg, Monika wird für den Schwerpunkt Bildgestaltung angenommen, Martina für Regie. Ihren Abschlussfilm „Da nicht für“ prägt die versatile Kameraarbeit, die den drei Hauptfiguren eine zusätzliche Ebene verleiht.

Es folgt das gemeinsame Debüt der beiden „Vorstadtrocker“. Als DoP verantwortet Kamerafrau Monika Plura viele TV-Produktionen, wie Folgen für „Soko München“, „Letzte Spur Berlin“ sowie „Friesland“ und Ella Schön“. Hervorzuheben ist die wunderbar schwarzhumorige Komödie „13 Uhr Mittags“, durch deren Titel das berühmte Vorbild „High Noon“ schon hindurch schimmert.

Kinofilm „Zu weit weg“

Übrigens: Das aktuelle Kinoprojekt von Monika Plura heißt „Zu weit weg“. Der Jugendfilm erzählt von zwei Jungs, die aus ganz unterschiedlichen Gründen ihre Heimat verloren haben. „Zu weit weg“ war Mitte März angelaufen, was durch die Coronakrise leider nicht lange hielt. Jetzt kommt der Film ab 2. Juli nochmal ins Kino! Auf der Homepage von „Zu weit weg“ gibt es eine Liste der Kinos, die ihn im Sommer zeigen!

Übrigens: Ihr könnt den Podcast bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier!

Jetzt aber gute Unterhaltung mit unserem etwa 18-Minütigen-Kurzgespräch als Kostprobe auf unsere lange Unterhaltung nächste Woche: