Schlagwort: Bildgestalter*innen

Sonderfolge: Wie war der Deutsche Kamerapreis 2024, Walter Demonte & Uwe Agnes?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir ein Foto vom Eingang der WDR-Studios in Bocklemünd mit Logo-Aufsteller im Hintergrund und Absperrungskordel im Vordergrund. Hier ehre der 34. Deutsche Kamerapreis Bildgestalter*innen und Editor*innen für herausragende Arbeiten in Kino, Fernsehen und Streaming. Darunter der Titel dieser Sonderfolge: Wie war der Deutsche Kamerapreis 2024, Walter Demonte & Uwe Agnes?
Foto: Timo Landsiedel
Der Deutsche Kamerapreis 2024 ehrte erneut Bildgestalter*innen und Editor*innen in den WDR-Studios in Köln-Bocklemünd. (Foto: Timo Landsiedel)

Der Deutsche Kamerapreis ehrt Bildgestalter*innen und Editor*innen für herausragende Arbeiten in Kino, Fernsehen und Streaming. Ich sprach mit dem Geschäftsführer des Deutschen Kamerapreises Walter Demonte über die 34. Veranstaltung und ordne zusammen mit Film & TV Kamera Chefredakteur Uwe Agnes die diesjährige Kritik an den Nomninierungen ein.

Der Deutsche Kameraspreis ist hierzulande die wichtigste Auszeichnung für Kameraleute. Er wird seit 1982 vom Kuratorium Deutscher Kamerapreis verliehen. Anfangs geschah dies im zweijährigen Turnus, deshalb ist die diesjährige Veranstaltung erst die 34. Verleihung. Bildgestalter*innen und Editor*innen werden in mittlerweile 10 Kategorien ausgezeichnet, zusätzlich gibt es einen Ehrenpreis.

Kritik an Nominierungen

In diesem Frühjahr fanden sich auf der Liste der Nominierten keine weiblichen Kameraleute. Dies zog Kritik in den sozialen Medien nach sich. Nachdem die Jury Kino Fiktion mit Juryvorsitzendem Marcus H. Rosenmüller sich der Kritik angeschlossen hatte, taten sich auch die in diesem Jahr beim Deutschen Kamerapreis nominierten Bildgestalter*innen und Editor*innen zusammen und riefen gemeinsam mit dem Netzwerk deutschsprachiger Kamerafrauen, den Cinematographinnen, zu einem Dialog über die zukünftige Verafhrensweise auf. Der Deutsche Kamerapreis reagierte mit einer Einladung zum Gespräch.

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In der aktuellen Folge spreche ich zunächst mit Walter Demonte über den Stellenwert des Deutschen Kamerapreises in der Awardlandschaft hierzulande. Danach ordne ich mit meinem lieben Kollegen Uwe Agnes, Chefredakteur des Fachmagazins Film und TV Kamera die Verleihung, einige Preisträger:innen und ihre Werke sowie die Stellungnahme Walter Demontes während der Verleihung ein.


Der Deutsche Kamerapreis im Netz

Die ausgezeichneten Bildgestalter*innen und Editor*innen findet ihr auf der Homepage vom Deutschen Kamerapreis. Die kurzweilige, zweistündige Preisverleihung mit kurzen Ausschnitten aus den ausgezeichneten Werken findet ihr in der ARD Mediathek. In der Ausgabe 5.2024 des Fachmagazins Film & TV Kamera findet Ihr eine umfangreiche Aufarbeitung der Kritik an der Nominiertenauswahl. Und hier findet ihr das Netzwerk der deutschsprachigen Kamerafrauen, den Cinematographinnen.

Alle Episoden vom Podcast “Hinter der Kamera” findet Ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Fehlt ein Dienst? Schreibt es mir in die Kommentare! Aber jetzt erstmal viel Spaß mit der Sonderfolge über den Deutschen Kamerapreis 2024!

EP25: Welche Rolle spielt die Kamerabewegung in “Unsichtbarer Angreifer”, Monika Plura?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir das Foto von DoP Monika Plury, die lächelnd neben einer Filmkamera steht, in die Kamera blickend. Darunter der Titel dieser Episode 25: Welche Rolle spielt die Kamerabewegung in "Unsichtbarer Angreifer", Monika Plura?
Foto: privat
DoP Monika Plura verrät Details über “Unsichtbarer Angreifer”, über Bewegung und Kamera. (Foto: privat)

Mit DoP Monika Plura spreche ich über Kamera, Bewegung und Motive – und wie man einen Thriller für die ZDF-Primetime umsetzt. Zusammen mit ihrer Zwillingsschwester, der Regisseurin Martina Plura, schuf Monika einen ungewöhnlichen Fernsehfilm mit einer echten Premiere für diesen Sendeplatz!

Mit DoP Monika Plura kehrt eine weitere Gästin in diesem Jahr vor das Mikrofon zurück. Ziemlich genau vier Jahre nach ihrem ersten Besuch spreche ich mit Monika über ihr aktuelles Werk “Unsichtbarer Angreifer”, in dem es um die Gefahren von smarten Geräten, Künstlicher Intelligenz und stetiger Überwachung geht. Monika setzte den ZDF-Film zusammen mit ihrer Schwester Martina um, die Regie führte.

Thriller für die Primetime

Ich spreche mit Monika darüber, welche Elemente aus Thriller und Horror um 20:15 Uhr im ZDF funktionieren und wie die Zwillingsschwestern die Atmosphäre in den Motiven über Licht und Kamerabewebgung herstellten. Außerdem verrät mir Monika, welche bildgestalterische Besonderheit die beiden durchsetzen konnten, die es zuvor auf diesem Sendeplatz im ZDF noch nicht gegeben hat.

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Wir unterhalten uns über die wichtigen Crewmitglieder bei diesem Projekt, wie Editor Tobias Haase oder Komponist Daniel Hoffknecht. Hoffknecht ist dafür verantwortlich, dass der Score schon beim Dreh vorlag und so einige der Kamerafahrten präziser gemacht hat. Die Bewegung der Kamera war für DoP Monika Plura bei diesem Projekt besonders wichtig.


Monika Plura im Netz

Forscht doch dem Werk von Monika Plura mal hinterher. Das macht Ihr am besten auf ihrer Homepage. Und wo ihr schon dabei seid, guckt auch bei ihrer Schwester Regisseurin Martina Plura vorbei. Außerdem hat Monika ein Profil beim Netzwerk der deutschsprachigen Kamerafrauen, den Cinematographinnen!

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EP24: Wie bringt Ihr Leben in die Nacht von “Crooks”, Xiaosu Han & Andreas Thalhammer?

Das DoP-Doppelgespann Xiaosu Han und Andreas Thalhammer spricht über “Crooks”, das Licht und die Nacht. (Foto: privat)

Mit der DoP-Doppelspitze aus Xiaosu Han und Andreas Thalhammer spreche ich diesmal über das Licht und die Nacht in der Netflix-Original-Serie “Crooks”. Die beiden Bildgestalter verraten mir, wie sie die Lichterwelten an den unterschiedlichen Orten voneinander abgesetzt haben. Außerdem unterhalten wir uns über die Arbeit mit Showrunner Marvin Kren und warum sie nur zu zweit auftreten!

Es wurden in den letzten Jahren eine Menge Serien und Filme im Gangstermilieu gedreht. Da konnte man schonmal die Schnauze voll haben. Wer sich die einzelnen Produktion jedoch dann mal ansah, merkte schnell, dass vor allem die visuelle Abteilung hier starke, gestalterische Unterschiede ausarbeitete – und so die Werke deutlich voneinander absetzte. Das durften wir schon in der letzten Episode von DoP Paul Pieck über “Schock” erfahren.

Team Österreich

Seit 4. April läuft nun “Crooks” von Showrunner, Headautor und Regisseur Marvin Kren. Der hat mit “4 Blocks” eine der bedeutendsten Produktionen der letzten Jahre hingelegt. Diesmal holte der Österreicher für die Bildgestaltung zwei Landsleute in sein Team. DoP Xiaosu Han und DoP Andreas Thalhammer arbeiten als DoPs stets im Zweiergespann und haben bis zurück zu frühen Beleuchterzeiten jedes Projekt gemeinsam gestemmt. Das macht sie zu ungewöhnlichen DoPs mit einem komplett parallelen Erfahrungsschatz.

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Zusammen mit Marvin Kren erarbeiteten sie ein Konzept, dass sich an der Dynamik und Textur der 1980er-Jahre und 1990er-Jahre orientiert. Auch die Farbigkeit und die unterschiedlichen Farbwelten der einzelnen Orte und Motive waren ein großes Thema. All das natürlich immer auf dem hohen technischen Niveau einer Netflix-Produktion.


Xiaosu Han und Andreas Thalhammer im Netz

Habt Ihr beim Hören Lust auf mehr von Xiaosu Han und Andreas Thalhammer bekommen? Schaut doch mal auf ihrer gemeinsamen Homepage vorbei. Lesen könnt Ihr auch etwas zu den beiden. Ich habe wie so oft für das Fachmagazin Film & TV Kamera einen Artikel über “Crooks” und die beiden DoPs verfasst. Den könnt Ihr in der aktuellen Ausgabe 5.2024 lesen – ab 19.4. im Verkauf!

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EP23: Warum ist jedes Bild in “Schock” schmerzhaft, Paul Pieck?

DoP Paul Pieck spricht im Podcast über “Schock” und warum jedes Bild im Film schmerzt. (Foto: privat)

Mein Gast DoP Paul Pieck spricht über den Kinofilm “Schock” und warum jedes Bild im Film weh tut. Mit Gastgeber Timo Landsiedel unterhielt sich Pieck vor Live-Publikum auf der LEat X Cinec in München im Februar über kollaboratives Arbeiten und warum er die Sony VENICE wählte. Inklusive Q&A nach dem Gespräch!

Die Schmerzen auf der Leinwand sind dank DoP Paul PIeck auch im Kinosessel fast körperlich spürbar. So eine physische Erfahung ist der Gangsterfilm “Schock”. Wobei, ist es überhaupt ein Gangsterfilm? Mein Eindruck ist stark, dass die sehr kollaborative Arbeit aller Gewerke dazu geführt hat, dass “Schock” sich vieler Korsetts befreit, in die man in der aktuellen Film- und Serienwelt schnell hineingerät. Der Film transzendiert demnach sein Genre.

Das ist auch DoP Paul Pieck BVK anzurechnen. Pieck drehte nach seinem Studium an der FH Dortmund Anfang der 2000er diverse Kurzfilme, Dokumentarfilme und Comedy fürs Internet. Danach folgten TV-Krimi-Reihen für ARD und ZDF, wie „Heiter bis tödlich“ und „Marie Brand“ sowie auch die Spielfilme aus der Reihe “Harter Brocken” „Der Waffendeal“ 2021 und „Der Goldrausch“ 2023.

Befreites Arbeiten

Mit kleinem Besteck und klaren Konzepten drehte das Team den Film im Kölner Winter. Kern der kreativen Auseinandersetzung war das Regieduo Daniel Rakete Siegel und Denis Moschitto. Hinzu kamen DoP Paul Pieck und Editor David Wieching. Gemeinsam schufen sie einen außergewöhnlichen Genrebeitrag. Paul erzählt uns, wie sie das taten. Das Gespräch wurde live auf dem CineCongress der LEaT X Cinec am 28. Februar 2024 aufgezeichnet.

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Wie findet Ihr die neuen Episoden? Lasst es mich gerne auf Spotify sowie in den Kommentaren hier auf der Webseite wissen. Und habt Ihr Lust, live bei meinen Aufzeichnungen dabei zu sein? Wollt ihr an meine Gäste selbst Fragen loswerden? Wollt ihr Vorschläge machen, wer mal Gast sein soll? Dazu gibt es schon bald ein Update!


Paul PIeck im Netz

Wollt ihr Kontakt mit Paul aufnehmen? Dann klickt am besten auf seine Homepage. In der Ausgabe 3.2024 vom Fachmagazin Film & TV Kamera ist ein Artikel über “Schock” und die Arbeit von Paul und Regisseur Daniel Rakete Siegel erschienen – viel Spaß beim Lesen!

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Sonderfolge: Wie funktioniert “Gondola” ohne Dialog, Veit Helmer?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir Regisseur Veit Helmer, das Gesicht auf die Faust gestützt, den Mund verdeckt, in die Kamera blickend. Darunter der Titel der Sonderfolge: Wie funktioniert "Gondola" ohne Dialog, Veit Helmer?
Foto: Boriana Pandova
Regisseur Veit Helmer erzählt vom Dreh von “Gondola”, ohne Dialog. (Foto: Boriana Pandova)

Regisseur Veit Helmer erzählt uns im „Hinter der Kamera“-Podcast von der Entstehung seines aktuellen Films “Gondola”, der ab 7. März 2024 in den Kinos läuft. Mit Gastgeber Timo Landsiedel spricht er über die Entwicklung von dialoglosen Stoffen, die Sehnsucht nach unperfekten Bildern und den visuellen Tricks, die er mit seinem DoP Goga Devdariani für die Gondelfahrten entwickelte.

In dieser Sonderfolge spreche ich mit Regisseur Veit Helmer, der sich mit Filmen wie „Tuvalu“, „Absurdistan“ oder „Vom Lokführer, der die Liebe suchte“ einen Ruf als poetischer Filmemacher machte. Wir unterhalten uns über Veits aktuellen Film „Gondola“, der ab 7. März im Kino laufen wird. Trotz Regiegespräch geht es bei uns sehr visuell zu. Denn Veit macht seit seinem Hochschulabschluss Filme ohne (nennenswerte) Dialoge!

Es war also sehr spannend zu hören, wie er solche Stoffe entwickelt. Außerdem erzählt er mir, welche besondere Bedeutung das Sounddesign, das Szenenbild und die Performance der Schauspieler*innen bekommen, wenn die Dialoge fehlen. Auch über die Bildgestaltung des russischen Kameramanns Goga Devdariani unterhalten wir uns. „Gondola“ handelt von zwei Seilbahn-Schaffnerinnen, deren Gondeln sich einmal pro Fahrt mitten über dem Tal der georgischen Berge begegnen. Langsam entwickelt sich eine zaghafte Liebe zwischen den beiden.

Kinotour

Seit Ende Februar ist Veit auf einer Kinotour durch Deutschland und stellt den Film in ausgewählten Städten vor. Schaut doch am besten mal beim Verleih auf der Webseite vorbei. Hier findet Ihr die aktuellen Termine, zu denen ihr “Gondola” im Kino schauen und im Anschluss den Regisseur höchstpersönlich mit Euren Fragen löchern dürft.

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Veit Helmer im Netz

Veit Helmer ist auch im Netz unterwegs. Ihr findet Kontakt zu ihm auf seiner Homepage und auf der Webseite des Verleihs von “Gondola”.

Alle Episoden vom Podcast “Hinter der Kamera” findet ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Fehlt ein Dienst? Schreib’ es mir in die Kommentare! Und nun gute Unterhaltung mit Regisseur Veit Helmer und unserem Gespräch über “Gondola”!

EP22: Wie entstand der Look von “Constellation”, Markus Förderer?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir DoP Markus Förderer hinter einer Panavision-Kamera und dem Titel  der Episode 22: Wie entstand der Look von "Constellation", Markus Förderer?
DoP Markus Förderer erzählt uns, wie der Look von “Constellation” entstand. (Foto: privat)

DoP Markus Förderer returns! Im „Hinter der Kamera“-Podcast spricht er über die Bildgestaltung und den Look der Mysteryserie “Constellation” – ab 21. Februar auf Apple TV+. Gastgeber Timo Landsiedel entlockte ihm die Geheimnisse hinter den Zero-Gravity-Tricks und warum er gerne den Look am Set schon ins Material einbackt.

Mit Markus Förderer kehrt ein Bildgestalter in den Podcast zurück, der in den letzten Jahren irre unterschiedliche Produktionen umgesetzt hat. Von seinem Abschluss “Hell” von Tim Fehlbaum, über “Origins” von Mike Cahill, “Stonewall” und “Independence Day: Die Wiederkehr” mit Roland Emmerich, dem herausragenden “Tides” erneut mit Tim Fehlbaum und schließlich in 2022 “Red Notice” für Netflix mit Ryan Reynolds und Dwayne Johnson.

Für “Constellation” kehrt Markus zu seinen Wurzeln zurück, nämlich nach Europa – bringt aber die geballte internationale Ideenkraft mit. Showrunner Peter Harness aus England entwickelte die Mysteryserie um eine schwedische Astronautin, die nach einem Unfall auf der Internationalen Raumstation ISS zurück auf der Erde merkwürdige Dinge wahrzunehmen beginnt. Mit Michelle MacLaren ist eine Serienveteranin (“Akte X”, “Breaking Bad”) als Regisseurin mit dabei. Für den Look von “Constellation” setzte Markus Förderer auf anamorphotische Objektive und RED Kameras.

Neue Struktur

Wir sind in der fünften Staffel angekommen und haben unsere erste, überarbeitete Episodenstruktur. Ihr bekommt in 2024 mindestens 12 Gäste präsentiert. Die werden kürzer und knackiger sein, ich strebe auch aktuelle Projekte an, wie jetzt “Constellation”. Die Mehrzahl der Gäste werden immer noch DoPs in Einzelfolgen sein, aber es sind auch noch weitere Roundtables geplant.

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Lasst mich gerne auf Spotify und in den Kommentaren auf der Webseite wissen, wie ihr die neue Struktur findet! Habt Ihr außerdem Lust, live bei meinen Aufzeichnungen dabei zu sein? Wollt ihr an meine Gäste selbst Fragen loswerden? Wollt ihr Vorschläge machen, wer mal Gast sein soll? Dann bleibt dran, ich hab da was ausgetüftelt.


Markus Förderer im Netz

Wer mehr über Markus’ Arbeit lesen möchte, schaue auf seiner Homepage vorbei. Sein berufliches Profil könnt ihr auf der Seite des Bundesverbands Kinemografie anschauen. In der kommenden Ausgabe 4.2024 vom Fachmagazin Film & TV Kamera wird zudem ein Artikel über Markus Arbeit an “Constellation” erschienen – lest doch mal rein!

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EP21: So sehen Filmmaking YouTuber ihre Branche – Roundtable

So sehen Filmmaking YouTuber ihre Branche – Roundtable; Das Hinter der Kamera Podcast Logo und ein Foto der drei Gäste und des Moderators. Von oben links nach unten rechts: DoP Marius Milinski, Host Timo Landsiedel, Filmmaker Andreas Abb und DoP Martin Flindt (Foto: Timo Landsiedel)
Von oben links nach unten rechts: DoP Marius Milinski, Host Timo Landsiedel, Filmmaker Andreas Abb und DoP Martin Flindt (Foto: Timo Landsiedel)

Frohes Neues! Mit gleich drei Gästen startet der „Hinter der Kamera“-Podcast ins neue Jahr: Die Filmmaking-Youtuber DoP Marius Milinski, Filmemacher Andreas Abb und DoP Martin Flindt erzählen beim Roundtable über ihre YouTube-Kanäle, ihre Arbeit abseits der Plattform und die Branche.

Die Filmmaker-Community wächst. Einzelkämpfer und hocheffiziente Regie-Kamera-Duos hat der Technologiewandel der letzten 15 Jahre hervorgebracht. Auch seit 15 Jahren gibt es YouTube Deutschland. Dass hier auch Filmmaking- und Cinematography zum Thema werden würde, überrascht bei einer Bewegtbildplattform niemanden. Ich habe deshlab drei deutschsprachige YouTuber hinters Mikrofon eingeladen und über ihre unterschiedlichen Kanäle und über deren Entstehen ausgefragt. Wir erfahren beim Roundtable, so sehen die drei Filmmaking-Youtuber ihre Branche.

Neuheiten

Neues Jahr, neues Design, neue Struktur. Auch der Hinter-der-Kamera-Podcast wandelt sich. Ich hielt es für wichtig, nach vier Jahren mal ein bisschen Frische ins Logo, ins Artwork und vor allem in die Episodenstruktur zu bekommen. Die Folgen werden kürzer, bekommen etwas mehr Struktur und ich bringe häufiger Leute bei Roundtables zusammen – wie in dieser Episode.

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Lasst mich gerne auf Spotify und in den Kommentaren auf der Webseite wissen, wie ihr das findet! Habt Ihr außerdem Lust, live bei meinen Aufzeichnungen dabei zu sein? Wollt ihr an meine Gäste selbst Fragen loswerden? Wollt ihr Vorschläge machen, wer mal Gast sein soll? Dann bleibt dran, ich hab da was ausgetüftelt.


Marius, Martin und Andreas im Netz

Natürlich kennt Ihr meine Gäste längst. Wer dennoch mal bei ihnen vorbeischauen möchte, kann das hier machen:

Andreas AbbHomepageInstagramYouTube
Marius MilinskiHomepageInstagramYouTube
Martin FlindtHomepageInstagramYouTube

In der kommenden Ausgabe 3.2024 vom Fachmagazin Film & TV Kamera wird Artikel über das Podcastgespräch erscheinen – lest doch mal rein!

Alle Episoden vom Podcast “Hinter der Kamera” findet ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, woe Ihr sonst Eure Podcasts herkriegt. Fehlt ein Dienst? Schreib’ es mir in die Kommentare! Und nun gute Unterhaltung beim launigen Start in Jahr und Branche und dem Filmmaking-Youtuber Roundtable mit meinen Gästen Andreas Abb, Martin Flindt und Marius Milinski!

Sonderfolge: Rückblick und Ausblick mit Rainer Nigrelli, Editor

Logo des Ppdcasts Hinter der Kamera mit Porträt meines Gasts und dem Ansinnen der Episode: "Rückblick und Ausblick" mit Rainer Nigrelli, Editor
Jahresabschluss: Rückblick und Ausblick mit Rainer Nigrelli, Editor (Foto: privat)

Ich wage zusammen mit Editor Rainer Nigrelli einen Rückblick auf die letzten Jahre und einen Ausblick auf 2024. Wer war zu Gast in den letzten drei Jahren? Was wird es Neues im kommenden Jahr geben? Und was hat das mit Rainers Podcast “Credit to the Edit” zu tun?

Das Jahr 2023 neigt sich dem Ende entgegen. Für 2024 wird es ein paar Veränderungen geben. Das nehme ich mal zum Anlass, um etwas zu tun, was zum guten Ton bei nahezu allen Podcastformaten gehört: Eine gescheite Jahresabschlussfolge. Deshalb schaue ich mal auf ein paar besondere Momente aus den immerhin bereits vier Jahren Podcast zurück. Und ich verbinde das mit ein paar Ausblicken auf die Neuheiten des kommenden Jahres.

Das alles wäre aber eine gähnend langweilige Selbstbeweihräucherung, wenn ihr dabei nur mir zuhören müsstet. Deshalb habe ich mir auch für diese Folge einen hochkarätigen Gast eingeladen und wage einen Rückblick und Ausblick mit Rainer Nigrelli, Editor unter anderem von “How to sell drugs online (fast)” und “King of Stonks”. Rainer war selbst schon im Podcast zu Gast, nämlich im Sommer 2021 in der Sonderfolge über die Postproduktion der oben genannten Drogenshopserie.

Erste Doku im Iran

Rainer hat eigentlich bei allem, was ich in den letzten Jahren gut fand seine Finger im Spiel gehabt. Eine Auswahl gefällig? „Merz gegen Merz“, „Kroymann“, „Frau Jordan stellt gleich“ (Co-Schnitt mit Gesa Jäger), „How to sell drugs online (fast)“, funk-Fiction-Serie „True Demon“, „King of Stonks“ sowie “How to sell drugs online (fast)” und dessen Prequel „Buba“. Für “How to sell drugs …” (2021) und King of Stonks” (2023) wurde Rainer mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Schnitt ausgezeichnet.

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Außerdem isr Rainer Podcaster und betreibt mit seinem Schnitt-Kollegen Jan Henrik Pusch zusammen den “Credit to the Edit Podcast”. In unserem launigen Gespräch sprechen wir also um Himmels Willen nicht nur über “Hinter der Kamera”. Rainer erzählt auch darüber, wie Henrik und er ihre Gäste finden, welche Besonderheiten die Montagebranche zu bieten hat und welchen US-Schnitt-Giganten er höchstpersönlich mal durch Köln führte.


Rainer Nigrelli im Netz

Wer Lust hat, in den “Credit to the Edit”-Podcast reinzuhören, der tue das auf Apple Podcasts oder Spotify und natürlich auf deren Homepage. Auch Rainer könnt ihr direkt kontaktieren, zum Beispiel über sein Profil beim Bundesverband Filmschnitt.

Alle Episoden vom Podcast “Hinter der Kamera” findet ihr natürlich auch im kommenden Jahr bei Apple Podcasts und Spotify sowie bei Audible und Amazon Music! Und nun einen Guten Rutsch und angenehmme Unterhaltung bei meinem Rückblick und Ausblick mit Rainer Nigrelli, Editor!

Extramaterial: Drei Fragen an Felix Korfmann, DoP

Drei Fragen an Felix Korfmann, DoP aus Berlin (Foto: privat)

Felix Korfmann, DoP zahlreicher Fernseh-Dokus, beantwortet im Extramaterial meine Drei Fragen und erzählt über seine Lernprozesse und die Szenen, die ihm am meisten bedeuten.

Felix Korfmann blickt auf sehr viele dokumentarische Projekte zurück. Diesmal erzählt er uns in der Episode mit Extramaterial von einem Werk Michael Glawoggers, das ihn sehr beeindruckt hat. Dessen Nähe und Authentizität ist auch wichtig für Felix Arbeit. Bilder zu finden, die auch ohne Kommentar auf mehreren Ebenen etwas erzählen. Felix spricht über Nähe sowie Distanz und erläutert, welche seiner eigenen Szenen für ihn besonders wichtig war.

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Außerdem verrät Felix, welches große Thema ihm im Curriculum seiner Ausbildung gefehlt hat und wie hart es war, sich das selbst drauf zu schaffen. Außerdem erläutert er mir, welches Genre er heute auf keinen Fall mehr bedienen würde.




Felix Korfmann im Netz

Möchtet ihr Kontakt mit Felix aufnehme? Dann surft mal auf seiner Homepage vorbei. Im Fachmagazin Film & TV Kamera habe ich – langjährige Podcasthärer*innen wissen Bescheid – in der Ausgabe 7-8.2023 einen Artikel über Felix und seine Arbeit veröffentlicht. Gute Unterhaltung!

Alle Episoden vom Podcast “Hinter der Kamera” findet ihr bei Apple Podcasts und Spotify sowie endlich auch bei Audible und Amazon Music! Mehr dazu findet ihr hier! Und nun viel Spaß miti meinem Gast Felix Korfmann, DoP!

EP20: Felix Korfmann, DoP

Zuhause in der Welt: Felix Korfmann, DoP aus Berlin (Foto: privat)

Im „Hinter der Kamera“-Podcast ist Felix Korfmann, DoP, zu Gast. Felix drehte in den vergangenen 20 Jahren über 100 Dokumentationen und Reportagen in rund 40 Ländern. Im Podcastgespräch erzählt Felix von seiner Ausbildung, was er bei seiner ersten Doku „Zerrissener Iran“ lernte und was er jedes Mal macht, wenn er aus der Ferne nach Hause kommt.

Felix Korfmann drehte in den letzten 20 Jahren an den entlegensten Orten Dokumentarfilme. Schon als Jugendlicher reiste und fotografierte Felix gerne. Das dies mal das Leitomtiv in seinem Berufsleben werden könnte, wagte er damals gar nicht zu träumen. Felix machte eine Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton und sammelte Erfahrungen hinter der Studiokamera, am Schnittplatz und vor allem in zahlreichen EB-Teams.

Erste Doku im Iran

Schon im zweiten Ausbildungsjahr tat er sich mit dem ehemaligen Schulkameraden Jakob Preuss als Autor zusammen und drehte den Dokumentarfilm “Zerrissener Iran”. Darin porträtieren die beiden mehrere junge Frauen. Sie begleiteten Einwohnerinnen der iranischen Hauptstadt Teheran in ihrem Alltag und Exil-Iranerinnen, die aus Deutschland dorthin fuhren und Verwandte besuchten. Die beiden schufen so mit dem 53-Minüter einen seltenen Einblick in den Alltag der Menschen im Iran, von Kunststudentinnen bis zu Koranschülern.

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Felix erzählt mir im Podcast von seinem holprigen Ausbildungsweg, der aber dadurch so versatil war, dass er vieles ausprobieren und kennen lernen durfte. Felix betont, welches Glück er hatte, die Chance zu erhalten, immer wieder ins Ausland reisen zu dürfen. Wir sprechen natürlich ausführlich über mehrere Projekte, die er als Kameramann umgesetzt hat. Das sind einerseits die Erfahrungen beim Projekt „Zerrissener Iran“ von 2003, die Arbeit an der Dokumentation „Staatsfeinde in Uniform“ von Dirk Laabs, die Dreharbeiten der NDR-Doku „Teuerland“ von Andrea Maurer, Nico Schmolke und Steffen Haug, dann der Dokumentarfilm „Rund um den Mont Blanc – Mit dem Zug durch die Savoyer Alpen“ von Babette Hnup und und Kristina Forbat sowie die ganz aktuelle Reihe „Buschflieger – Abenteurer am Himmel“ für ZDF Terra X.


Felix Korfmann im Netz

Wer jetzt mit Felix Kontakt aufnehmen möchte, schaue am besten auf seiner Homepage vorbei. Im Fachmagazin Film & TV Kamera habe ich, dass ahnt ihr schon, in der Ausgabe 7-8.2023 einen Artikel über Felix und seine Arbeit veröffentlicht. Viel Spaß beim Lesen!

Alle Episoden vom Podcast “Hinter der Kamera” findet ihr bei Apple Podcasts und Spotify sowie endlich auch bei Audible und Amazon Music! Mehr dazu findet ihr hier! Und nun gute Unterhaltung bei meinem Podcastgespräch mit Felix Korfmann, DoP!