Monat: September 2025

EP39: Wie spielen Licht, Farben und Bewegung in „Momo“ zusammen, Christian Rein?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir das schwarz-weiße Porträt von DoP Christian Rein, der im Profil durch das Okular einer Filmkamera schaut. Darunter der Titel dieser Episode 39: Wie spielen Licht, Farben und Bewegung in "Momo" zusammen, Christian Rein?
Foto: Constantin Film Distribution/Rat Pack Filmproduktion/Ivan Sardi
DoP Christian Rein über die Bildgestaltung von „Momo“. (Foto: Constantin Film Distribution/Rat Pack Filmproduktion/Ivan Sardi)

Endlich ist es soweit: Mit DoP Christian Rein spreche ich in Episode 39 über die Bildgestaltung von „Momo“! Der Kinofilm nach dem Klassiker von Michael Ende läuft seit dem 2. Oktober 2025 im Kino. Regie führte Christian Ditter. Mit Christian Rein unterhalte ich mich über die Motive in Kroatien, welche Farbdramaturgie er wählte und warum er gerne Farben und Look schon ins Material „einbackt“.

Wenn eine Michael-Ende-Verfilmung ansteht, horche ich auf. In Deutschland haben wir wenige derart bekannte Autor*innen, die ein solches Werk schaffen konnten, wie Michael Ende. Als sein Erfolgsroman „Momo“ unter der Regie von Christian Ditter verfilmt werden sollte, rutschte ich an den Rand meines Bürostuhls. Tatsächlich nahm die Geschichte schon vor mehreren Jahren ihren Anfang, als Regisseur Ditter erstmals mit Christian Rein über das Projekt sprach. Wie so oft dauerte es erstmal, bis ein solches, zumal internationales Projekt auf den Beinen stand.

Neuverfilmung nah am Werk

Auch wenn der Trailer nicht so aussieht, „Momo“ (2025) bleibt sehr nah an der Romanvorlage. Die wenigen Modernisierungen sind weniger einer Anpassung an die Gen Z geschuldet, als eher der Glaubwürdigkeit. Ditter und seine Team achteten jedoch sehr auf eine zeitlose Art Direction, die dem Film tatsächlich ein von der Zeit losgelöstes Gefühl verleiht und die Geschichte umso universeller macht.

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Christian Rein im Netz

Wer den vorigen Werk von Christian Rein und seinem Schaffen als Professor nachspüren möchte, kann das auf seinem Profil bei Crew United sowie auf den Seiten der Hochschule für Fernsehen und Film München machen. Im Newsletter über Christian und „Momo“ liefere ich Euch natürlich auch eine exklusive Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps nach. Hier könnt Ihr Euch anmelden!

Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Jetzt aber viel Spaß mit DoP Christian Rein und unserem Gespräch über die Bildgestaltung von „Momo“!

Sonderfolge: Wie hart hast Du für „Beule zerlegt die Welt“ gekämpft, Janek Rieke?

Schauspieler und endlich auch wieder Regisseur sowie Drehbuchautor Janek Rieke über „Beule zerlegt die Welt“. (Foto: privat)

Überraschung: In dieser Sonderfolge unterhalte ich mich mit Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur Janek Rieke über „Beule zerlegt die Welt“. Der Kinofilm ist seit heute 11. September in den Lichtspielhäusern und stellt Janeks zweite Regiearbeit dar. Wir sprechen über die Entwicklung des Stoffes, das Auf und Ab der Entstehung und wie schön kleine Teans sein können.

Wer in der deutschen TV- und Kinolandschaft als Zuschauende*r unterwegs ist, kennt Janek Riekes Gesicht seit 25 Jahren. Zahlreiche Fernsehfilme und die ein oder anderen Kinokomödie hat er durch sein Spiel bereichert. Was viele vielleicht gar nicht wissen: Janek hat Regie studiert. Und hat schon 1998 sein Langfilm-Debüt „Härtetest“ als Regisseur und Schauspieler ins Kino gebracht. Über den Film habe ich im Frühjahr mit seinem damaligen DoP Florian Ballhaus in einer Werkschau-Episode hier im Podcast gesprochen.

Dehbuchkürzungen und aufwändige Stunts

Janek berichtet in dieser Sonderfolge vom schmerzhaften Prozess, sein 120-Seiten-Drehbuch auf 80 Seiten zu kürzen, erzählt, was rausflog und wie er den ursprünglich sehr aufwändigen Filmanfang anders löste. Wovon sich Janek nicht lösen konnte, waren die zehlreichen Stunts und Actionszenen. So läuft er unter anderem mit einer Axt hinter Max Giermann her oder sitzt in einem umstürzenden Auto. Wie er das visuell schön und budgetkonform löste, verrät er mir im Gespräch.

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Janek Rieke im Netz

Ihr habt Lust auf mehr von Janek Rieke bekommen? Dann schaut doch mal auf seinem Wikipedia-Profil und auf Crew United vorbei. Na klar, auch über Janek Rieke kommt in einigen Tagen eine exklusive Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps. Hier könnt Ihr Euch anmelden!

„Beule zerlegt die Welt“ läuft ab dem 11. September 2025 in den Kinos. Schaut mal nach, wo er in Eurer Nähe läuft!

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