Schlagwort: Netflix

Sonderfolge: Rückblick und Ausblick mit Rainer Nigrelli, Editor

Logo des Ppdcasts Hinter der Kamera mit Porträt meines Gasts und dem Ansinnen der Episode: "Rückblick und Ausblick" mit Rainer Nigrelli, Editor
Jahresabschluss: Rückblick und Ausblick mit Rainer Nigrelli, Editor (Foto: privat)

Ich wage zusammen mit Editor Rainer Nigrelli einen Rückblick auf die letzten Jahre und einen Ausblick auf 2024. Wer war zu Gast in den letzten drei Jahren? Was wird es Neues im kommenden Jahr geben? Und was hat das mit Rainers Podcast “Credit to the Edit” zu tun?

Das Jahr 2023 neigt sich dem Ende entgegen. Für 2024 wird es ein paar Veränderungen geben. Das nehme ich mal zum Anlass, um etwas zu tun, was zum guten Ton bei nahezu allen Podcastformaten gehört: Eine gescheite Jahresabschlussfolge. Deshalb schaue ich mal auf ein paar besondere Momente aus den immerhin bereits vier Jahren Podcast zurück. Und ich verbinde das mit ein paar Ausblicken auf die Neuheiten des kommenden Jahres.

Das alles wäre aber eine gähnend langweilige Selbstbeweihräucherung, wenn ihr dabei nur mir zuhören müsstet. Deshalb habe ich mir auch für diese Folge einen hochkarätigen Gast eingeladen und wage einen Rückblick und Ausblick mit Rainer Nigrelli, Editor unter anderem von “How to sell drugs online (fast)” und “King of Stonks”. Rainer war selbst schon im Podcast zu Gast, nämlich im Sommer 2021 in der Sonderfolge über die Postproduktion der oben genannten Drogenshopserie.

Erste Doku im Iran

Rainer hat eigentlich bei allem, was ich in den letzten Jahren gut fand seine Finger im Spiel gehabt. Eine Auswahl gefällig? „Merz gegen Merz“, „Kroymann“, „Frau Jordan stellt gleich“ (Co-Schnitt mit Gesa Jäger), „How to sell drugs online (fast)“, funk-Fiction-Serie „True Demon“, „King of Stonks“ sowie “How to sell drugs online (fast)” und dessen Prequel „Buba“. Für “How to sell drugs …” (2021) und King of Stonks” (2023) wurde Rainer mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Schnitt ausgezeichnet.

.

HIER NEWSLETTER ABONNIEREN!

Außerdem isr Rainer Podcaster und betreibt mit seinem Schnitt-Kollegen Jan Henrik Pusch zusammen den “Credit to the Edit Podcast”. In unserem launigen Gespräch sprechen wir also um Himmels Willen nicht nur über “Hinter der Kamera”. Rainer erzählt auch darüber, wie Henrik und er ihre Gäste finden, welche Besonderheiten die Montagebranche zu bieten hat und welchen US-Schnitt-Giganten er höchstpersönlich mal durch Köln führte.


Rainer Nigrelli im Netz

Wer Lust hat, in den “Credit to the Edit”-Podcast reinzuhören, der tue das auf Apple Podcasts oder Spotify und natürlich auf deren Homepage. Auch Rainer könnt ihr direkt kontaktieren, zum Beispiel über sein Profil beim Bundesverband Filmschnitt.

Alle Episoden vom Podcast “Hinter der Kamera” findet ihr natürlich auch im kommenden Jahr bei Apple Podcasts und Spotify sowie bei Audible und Amazon Music! Und nun einen Guten Rutsch und angenehmme Unterhaltung bei meinem Rückblick und Ausblick mit Rainer Nigrelli, Editor!

Extramaterial: Drei Fragen Will Baldy, DoP

Will Baldy, DoP, drehte zuletzt viel Genre. (Foto: privat)

Mein Gast Will Baldy, DoP von “The Pact” und Co-DoP von Netflix’ “The Sandman”, beantwortet meine Drei Fragen zu seinen Vorbildern, seiner liebsten eigenen Szene und seinen Lernprozessen – und erklärt, was “Titanic”-Star Billy Zane damit zu tun hat.

Auch Will Baldy spricht im Podcast über die Szene aus der Filmgeschichte, die er selbst gern gedreht hätte. Welcher Quentin-Tarantino-Film es ist und warum diese Szene ihn emotional abgeholt hat, erklärt er mir in diesem Extramaterial. Ich finde die Antwort sehr überraschend, weil ich den Film selbst nicht sehr gelungen finde. Aber diese Szene ist tasächlöich ein seltene Umkehr des üblichen Gewalttopos, der sich durch Tarantinos Werk zieht.

.

HIER NEWSLETTER ABONNIEREN!

Außerdem gibt Will uns einen Einblick in seine Lernprozesse, was Billy Zane damit zu tun hat und ihr erfahrt so, dass Will sich selbst glücklicherweise nicht so ernst nimmt. Aber das wisst ihr schon, wenn ihr die Hauptepisode gehört habt.

Will Baldy im Netz

Mehr über den DoP findet ihr immer noch auf Wills Website. Unter ‘Contact’ findet ihr hier seine Agenturen, falls ihr eine Kolaboration anstrebt. Das Fachmagazin Film & TV Kamera hat schon im letzten Jahr in der Ausgabe 11.2022 einen Artikel über Wills Arbeit an “The Sandman” au smeiner Feder veröffentlicht. Hier könnt ihr ihn kostenfrei downloaden! Viel Spaß beim Lesen!

Ihr wisst es natürlich, aber ich erwähne nochmal, dass alle Episoden vom Podcast “Hinter der Kamera” bei Apple Podcasts und Spotify sowie auch bei Audible und Amazon Music! verfügbar sind. Mehr dazu findet ihr hier! Und jetzt viel Spaß beim Extramtaerial aus meinem Podcastgespräch mit Will Baldy, DoP!

Sonderfolge: Ari Wegner, DoP

Zu Gast in dieser Sonderfolge ist Ari Wegner, DoP und Oscar-Nominee Best Cinematography (Foto: ZUMA Press Inc./Alamy)

Noch eine Sonderfolge! Ich unterhalte mich mit Ari Wegner, DoP von “The Power of the Dog” über den Netflix-Ausnahmefilm von Regisseurin Jane Campion. Wir sprechen über die wunderbar lange Vorbereitungszeit, wie Ari Wegner die Buchvorlage in Bilder übersetzte und welche Regeln es an ihrem Set gab. 🇬🇧 ENGLISH BELOW!

Ari Wegner ist gerade mal die zweite Kamerafrau, die je für einen Oscar in der Kategorie Beste Kamera nominiert wurde. Wegner wuchs in einer Künstlerfamilie auf und studierte in Melbourne Kamera. Jane Campion traf sie bereits 2015. Beide drehten zusammen eine Werbekampagne für die australisch-neuseeländische Bank ANZ über Genderdiversität.

Für „The Power of the Dog“ holte Campion die australische Kamerafrau ganz gezielt mit ins Boot. Beide bereiteten sich etwa ein Jahr lang intensiv auf die Dreharbeiten in Neuseeland vor. Sie besprachen Farbpalette, Licht sowie Seitenverhältnis und banden Production Designer Grant Major (“The Lord of the Rings”) und Kostümbildnerin Kirsty Cameron ein. Ich spreche mit Ari über ihr Kamerakonzept und wie sie die unerbittliche Hauptfigur Phil Burbank, gespielt von Benedict Cumberbatch, inszenierte.

Nützliche Links ab sofort im Newsletter

Auch über die visionäre Ari Wegner habe ich für Euch ein paar weiterführende Links gesammelt. Diese Sammlung findet ihr nur im Newsletter. Lust bekommen, den zu abonnieren? Keine Angst, kostet nix und ich melde nur zur Veröffentlichung der Episoden und falls wir in Zukunft auch auf die Bühne gehen. Also hier bitte jetzt anmelden:

https://kamerapodcast.de/NEWSLETTER/

Als kleines Vorab-Schmankerl gibt es schonmal den Link auf diesen kurzen Text über Aris Arbeit an “The Power of the Dog” für die Online-Präsenz des Fachmagazins Film & TV Kamera. Der lange Text mit exklusiven Fotos wird in der Ausgabe 5.2022 ab dem 20. April zu lesen sein.

Hinweis: Ich bitte auch diesmal herzlich um Verständnis für die deutlichen Unterschiede in der Audioqualität. Nicht nur erreichte ich Ari gerade per Zoom in New York City, sie hatte sich auch noch erkältet. Von hier aus Gute Besserung!

Das Gespräch führte ich auf Englisch. Es fand kurz vor der Oscarverleihung 2022 am 27.3.2022 statt. Greg Frasier erhielt den Kamera-Oscar für “Dune”, die einzige Auszeichung für “The Power of the Dog” war der – zutiefst verdiente – Oscar für die Beste Regie für Jane Campion.

Nächster Gast? Podcast hören – und Instagram folgen

Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier!

Doch jetzt viel Spaß beim Podcast mit Ari Wegner, DoP von “The Power of the Dog”!

🇬🇧 Dear English Speaking Community,

If you found this podcast with DoP Ari Wegner via Google or someone elses recommendation and you thought *Oh damn, it’s in German, isn’t it?’ Do not worry anymore! Of course I spoke to Ari in English. So you are very welcome to join the community and listen to us chat about “The Power of the Dog”. I apologize in advance for my English stutter.

If you want to skip the German introduction, feel free to do so. You can fast forward to 03:02 and start right into the talk. Thank you for listening!

Sonderfolge: Die Creative Producer von “How to sell drugs online (fast)” (1)

Logo der Sonderfolge über die Creative Producer von "How to sell drugs online (fast)", Philipp Käßbohrer (links) und Matthias Murmann (rechts) (Foto: Jospeh Strauch)
Sonderfolge: Die Creative Producer von “How to sell drugs online (fast)”, Philipp Käßbohrer (links) und Matthias Murmann (rechts) (Foto: Jospeh Strauch)

In dieser ersten Sonderfolge zum Thema “HTSDO(F)” spreche ich mit Philipp Käßbohrer und Matthias Murmann, Showrunner und Creative Producer von “How to sell drugs online (fast)”. Philippp und Matthias erzählen von den Freuden einer dritten Staffel des Netflix-Originals, dem Lernprozess im Writer’s Room und loben ihr Team, dass diesen wahnsinnigen Weg mit ihnen gegangen ist.

Phlipp Käßbohrer und Matthias Murmann gehören zum Gründungsteam der Bildundtonfabrik GmbH. Mit Kurzfilmen und Musikvideos an der Kölner Kunsthochschule für Medien fing es an. Noch während des Studiums gründeten die beiden zusammen mit einem engen Team an Kommilitonen das Unternehmen. Es kamen größere Projekte, schließlich auch “Roche und Böhmermann”. Roche ging, Böhmermann blieb und ersann zusammen mit Käßbohrer und Murmann das “Neo MagazinmRoyale” – ihr gemeinsamer, größter Erfolg.

Screen Content als erzählerisches Element

Zur DNA der beiden Macher gehört, immer noch ein bisschen mehr Gehirnschmalz in ihre Projekte zu stecken. Dass das natürlich auch auf eine Netflix-Original-Serie zutreffen wurde, war klar. So kamen auch die ersten beiden Staffeln von “How to sell drugs online (fast)” sehr gut an. Die Geschichte um Moritz Zimmermann (Maximlian Mundt), der mit seinem Freudn Lenny (Danilo Kamperidis) einen erfolgreiche Drogenshop im Darknet aufbaut, ar ab der ersten Staffel höchst unterhaltsam, innovativ und heimste berechtigte einige Preis ein.

Jetzt muss auch die dritte Staffel abliefern, die seit dem 27. Juli auf Netflix zur Verfügung steht. In den sechs rund halbstündigen Episoden legen die Showrunner Käßbohrer und Murmann mit ihrem kreativen Team nochmal eine Schippe drauf. Die Dialoge sind schnell und gefeilt, das junge Schauspieleensemble läuft zu Höchstformen auf und vor allem der Screen Content wird noch mehr als erzählerisches Element genutzt.

Sonderfolgen mit Regie/Kamera sowie Postproduktion

Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! In der nächsten Sonderfolge spreche ich über das Making-Of mit Regisseur Arne Feldhusen und DoP Kristian Leschner. In der dritten Folge stehen mir VFX Supervisor Julian Schleef und Editor Rainer Nigrelli aus der Postproduktion Rede und Antwort.

Außerdem nochmal herzlichen Dank an dieser Stelle an Rainer Nigrelli, der das Gespräch in den heiligen Hallen der Bildundtonfarbik aufzeichnete. Hört bitte auch in Rainers Podcast “Credit to the Edit” rein. Hier sprechen er und sein Mitstreiter Jan Henrik Pusch mit Editor*innen über deren Arbeit.

Doch jetzt erstmal sehr viel Spaß beim Podcastgespräch mit Matthias Murmann und Philipp Käßbohrer von der Bildundtonfabrik!

Extramaterial: Drei Fragen an Klemens Becker, DoP

Im Podcastgespräch bei “Hinter der Kamera”: Klemens Becker, DoP & Steadicam Operator. (Foto: privat)

Auch er hat meinen Kurzfragebogen beantwortet: Mein Gast Klemens Becker, DoP von “Stowaway” und Camera/Steadicam Operator bei den “Jason-Bourne”-Fortsetzungen und “United 93”. Er verriet mir, welche Szene im zweiten “Jason-Bourne”-Film ihn besonder berührte. Als besonderen Bonus sprechen wir ausführlich über seine DoP-Arbeit “Stowaway“.

Über Klemens’ Zusammenarbeit mit den DoPs Oliver Wood und Barry Ackroyd habt ihr schon im ersten Teil des Gesprächs viel erfahren. Mit beiden drehte er die zwei “Jason Bourne”-Fortsetzungen und “United 93”. Was ich Euch im letzten Gespräch schuldig blieb, ist unser langes Gespräch über die DoP-Arbeit “Stowaway” unter der Regie von Joe Penna. Damit ich die nicht massiv kürzen musste, bekommt ihr diese im – na klar! – Extramaterial geliefert.

Nützliche Links

Und auch für Klemens Beckers Karriere habe ich ein paar weiterführende Links herausgesucht. Ich hoffe, sie helfen euch beim Vertiefen seines Werks:

Hinweis in eigener Sache: Der Virus verhindert auch aktuell ein gemütliches Beisammensitzen. Mit Klemens sprach ich in Berlin, er saß im Auto. Ich bitte um Verständnis für die teilweise unterschiedlichen Tonqualitäten.

Klemens Becker im Netz

Ihr möchtet Klemens kontaktieren? Kein Problem: Über seine britische Agenturseite ist Klemens erreichbar, außerdem über das Portal Crew United. Ich habe ein Porträt über Klemens in der aktuellen Ausgabe 7-8.2021 des Fachmagazins Film & TV Kamera geschrieben. Viel Spaß beim Lesen!

Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt gute Unterhaltung beim Podcast mit DoP Klemens Becker!

EP06: Kristian Leschner, DoP

Jetzt überall, wo’s den “Hinter der Kamera”-Podcast gibt: Kristian Leschner, DoP

Diesmal ist mein Gast Kristian Leschner, DoP der preisgekrönten Serie „Der Tatortreiniger“, des Kinofilm “4 Könige” und aktuell der dritten Staffel von „Deutschland 89“. Kristian erzählt mir im Podcast von seiner kurzen Zeit an der Filmhochschule, was ihn die Werbung über die Kamera lehrte und warum „Der Tatortreiniger“ so besonders war.

Kristian Leschner wäre uns beinahe als DoP für die deutsche Filmlandschaft verloren gegangen. Denn leicht war es nicht, an einer renommierten Filmhochschule zu bemerken, dass das hier irgendwie nicht das ist, was man erwartet hat. Weniger überzeugte Zeitgenossen hätte das vielleicht von ihrem Weg zum Film abgebracht. Zu denen gehört Kristian aber glücklicherweise nicht. Seinen Berufswunsch hatten schon die jugendlichen Super-8- und Hi-8-Experimente sowie die langen Jahre als Materialassistent geprägt. Also packte er seine Koffer, zog nach Hamburg und ging in die Werbung.

Tatortreiniger

Hier waren unkonventionellen Ideen in der Kadrage Anfang der 200er nicht nur gern gesehen, Kristian baute sich mit ihnen ein Alleinstellungsmerkmal auf. In dieser Zeit traf er auch erstmals Regisseur Arne Feldhusen, mit dem ihn bis heute eine fruchtbare Zusammenarbeit verbindet. 2011 war dann auch wenig zufällig „Der Tatortreiniger“ seine erste, große szenische Arbeit. Gemeinsam im Team mit Feldhusen und Autorin Mizzie Meyer sorge er für die visuelle Komponente von Bjarne Mädels Heiko Schotte alias “Der Tatortreiniger” für den Norddeutschen Rundfunk.

Es folgten das Flüchtlingsdrama „Die letzten Tage des Parvis K.“ von Henrik Peschel 2013, Kristians Kinodebüt „4 Könige“ von 2014, und 2017 die Heinz-Strunk-Verfilmung „Jürgen – Heute wird gelebt“ mit Lars Jessen sowie der „Tatort – Der wüste Gobi“. In 2018 dreht Kristian „Deutschland 86“ und 2019 folgen ein weiterer „Tatort“ und ein „Polizeiruf 110“.

Jüngst beendet er zwei außergewöhnliche Projekte. Er war DoP von Bjarne Mädels Regiedebüt „Sörensen hat Angst“. Der TV-Film besticht durch düstere, atmosphärische Bilder und eine starke, visuelle Präsenz der schrägen Figuren. Und für die dritte Staffel der visuell anspruchsvollen Netflix-Serie “How to sell drugs online (fast)” verantwortete er unter der Regie von Arne Feldhusen die Kameraarbeit. Zu dieser Arbeit werde ich im Frühjahr 2021 eine Sonderfolge machen! Dazu gibt es neben Kristian Leschner noch weitere Überraschungsgäste!

Kristian Leschner im Netz

Wie immer weise ich an dieser Stelle auf die Netzpräsenz meines Gastes hin. Wer mehr über Kristians Arbeit erfahren möchte, schaue auf seiner Homepage nach. Auch beim Bundesverband Kinematografie hat Kristian ein Profil. Dort findet ihr seine Filmografie, seine Werbeprojekte und alle Kontaktdaten, um eine Kooperation in Angriff zu nehmen. Übrigens könnt ihr in der Ausgabe 12.2020 des Fachmagazins Film & TV Kamera ein von mir verfasstes Porträt über Kristian lesen!

Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier!

Doch jetzt viel Spaß beim Podcast mit Kristian Leschner, DoP!

EP01: Nikolaus Summerer, DoP

Jetzt im "Hinter der Kamera Podcast": DoP Nikolaus Summerer
Jetzt im “Hinter der Kamera Podcast”: DoP Nikolaus Summerer

DoP Nikolaus Summerer ist der erste Gast im “Hinter der Kamera”-Podcast! Der Künstler ist einer der vielversprechendsten deutschen Kameraleute. Mit der unglaublich versatilen Kameraarbeit zum Hackerthriller „Who Am I – Kein System ist sicher“ von 2014 katapultierte er sich in die zeitgenössischen Feuilletons. Mit dem Erfolg der Netflix-Serie “Dark” wird er auch international wahrgenommen.

Nikolaus Summerer ist Jahrgang 1971 und studierte nach einem angefangenen Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule für Fernsehen und Film München den Schwerpunkt Kamera. Hier lernte er Baran Bo Odar kennen, mit dem ihn seitdem eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet. Von ihrem gemeinsamen Debüt “Unter der Sonne” (2006), dem TV-Thriller “Das letzte Schweigen” (2010) über besagten “Who Am I – Kein System ist sicher” (2014) bis zum düsteren Netflix-Original “Dark”, das in diesem Jahr schon in die dritte Staffel geht.

Ich traf Nik Mitte Februar in Berlin. Jetzt könnt ihr euch unser etwa 90-minütiges Gespräch anhören! Wir unterhalten uns über seine visuelle Arbeit und wie der den Look zu seinem Debütfilm “Unter der Sonne” von 2006 fand. Der mittellange Film entstand auf 35 mm und war der erste gemeinsame Film mit Regisseur Baran Bo Odar. Nik Summerer betont den Stellenwert seines Teams und warum er sich gerne mit erfahreneren Leuten umgibt.

Arbeit mit Regisseur Baran Bo Odar

Auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Baran Bo Odar ist unser Thema. Summerer beschreibt ihre Kollaboration mit dem paradoxen Bild, das der eine den anderen auf die Schultern nimmt. Daraufhin steigt der Untere wiederum auf die Schultern des Oberen. So steigern sie sich gegenseitig. Aber natürlich geht es auch um seine Bildgestaltung für die Netflixserie “Dark”. Hier erzählt er von einer der wichtigsten Inspirationsquellen, den Fotografen Gregory Crewdson.

Eine Zusammenfassung unseres Gesprächs könnt ihr als Porträt über Nik in der Ausgabe 4/2020 von Film & TV Kamera lesen. Ihr könnt den Podcast bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier!

Viel Spaß beim Anhören!