Schlagwort: Bildgestaltung

Sonderfolge: Wieviel Robbie Williams steckt im CG-Affen von „Better Man“, Dave Clayton?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir das schwarz-weiße Porträt von Animation Supervisor Dave Clayton auf der Bühne der FMX2025 in Stuttgart, hinter sich auf die Präsentationsleinwand blickend. Darunter der Titel dieser Sonderfolge: Wieviel Robbie Williams steckt im CG-Affen von "Better Man", Dave Clayton?
Foto: FMX/Dominique Brewing
Animation Supervisor Dave Clayton von Weta FX verrät VFX-Geheimnisse über „Better Man“. (Foto: FMX/Dominique Brewing)

Es geht weiter in der VFX-Sommerpause: Animation Supervisor Dave Clayton nimmt hinter dem Mikro Platz und erzählt von der beeindruckenden Arbeit am Biopic „Better Man“. Für den Film verwandelte Dave mit seinem Team von Weta FX in Neuseeland den Sänger Robbie Williams in einen Schimpansen.

Als Regisseur Michael Gracey an Bord des Robbie-Williams-Biopics kam, folgte er einem ungewöhnlichen Ansatz. Zusammen mit dem Singer-Songwriter entwickelte er die visionäre Idee, dessen Lebensgeschichte nicht mit einem Schauspieler zu erzählen. „Wie wäre es, wenn Robbie Williams in seinem Biopic ein Affe wäre?“ Williams selbst gab später zu Protokoll, dass er das Gefühl hatte, sich seit er in der Öffentlichkeit stand nicht mehr weiterentwickelt zu haben. Diese Entwicklung als Evolutionsschritt zu sehen, brachte die beiden Kreativen auf die Idee mit dem Affen.

CG-Schimpanse

Für Gracey übertrug Animation Supervisor Dave Clayton mit seinem Team von Weta FX in Neuseeland die Performance von Schauspieler Jonno Davies auf einen CG-Schimpansen. Der Effekt ist verblüffend. Ich unterhielt mich mit Dave Clayton auf der FMX 2025 in Stuttgart, wie viel Robbie Williams im Affengesicht steckt, warum Dave selbst zum Tänzer wurde und wie die beeindruckende „Rock DJ“-Sequenz in der Londoner Regent Street entstand.

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Dave Clayton im Netz

Schaut doch mal auf der Webseite von WETA FX vorbei. Dort findet Ihr das Profil von Dave Clayton mit seinen Karrierestationen. Für die Ausgabe 7-8.2025 des Fachmagazins Film & TV Kamera habe ich einen Artikel über die VFX von „Better Man geschrieben. Das Heft findet Ihr hier! In meinem Newsletter kommt in Bälde auch zu den beiden Sonderfolgen des August eine exklusive Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps. Hier könnt Ihr Euch anmelden!

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Sonderfolge: Wie erdest Du die VFX in „Andor“ (Staffel 2), Mohen Leo?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir das schwarz-weiße Porträt von VFX Supervisor Mohen Leo, der direkt in die Kamera lächelt. Darunter der Titel dieser Sonderfolge: Wie erdest Du die VFX in "Ansdor" (Staffel 2), Mohen Leo?
Foto: Timo Landsiedel
VFX Supervisor Mohen Leo von ILM erläutert die Bodenständigkeit der visuellen Effekte von „Andor“ (Staffel 2). (Foto: Timo Landsiedel)

Im ersten Sommerpausen-Podcast ist VFX Supervisor Mohen Leo zu Gast. Wir sprechen über die Disney+ Serie „Andor“ (Staffel 2). Er verrät mir, wie er mit stetiger Kommunikation mit allen Gewerken die Bodenständigkeit der Serie durch die VFX unterstützt hat.

Als 2022 die erste Staffel der Star-Wars-Serie „Andor“ auf Disney+ Premiere feierte waren Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistert. Grund war die außergewöhnlich bodenständige Umsetzung des Dramas. Statt auf Weltraumschlachten und Laserschwertduelle setzte die Serie auf Figurenentwicklung und Erkundung des Privaten. Ich sprach auf der FMX 2025 in Stuttgart im Mai mit VFX Supervisor Mohen Leo von Industrial Light & Magic über die Zusammenarbeit der Gewerke und wie die VFX zur Erdung der Serie in der Realität beitrug.

Kranfahrt

Wenn Schauspieler Kyler Soller als Syril Karn in der vierten Episode der zweiten Staffel von „Andor“ die Stufen des gewaltigen Plaza-Sets erklimmt, macht sich das Publikum zuhause vor den 4K-UHD-Fernsehern hoffentlich keine Gedanken über die Menschen, die das möglich machten. Deren Job ist genau das: die Immersion des Publikums in die Geschichte. Das große Set entstand im Backlot der Pinewood-Studios in der Nähe von London. Die Kranfahrt Zeit mit einem Schwenk den weitläufigen Platz mit dem dahinterliegenden Dome des Imperialen Bürogebäudes und der im Bau befindlichen Waffenkammer von Palmo. Das Zusammenspiel vieler Gewerke war nötig, um das alles zum Leben zu erwecken.

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Mohen Leo im Netz

Wer sich die beeindruckende Liste der Projekte ansehen möchte, die Mohen Leos bereichert hat, schaue mal in sein Profil in der Internet Movie Database IMDb. In meinem Newsletter kommt in Kürze auch zu den beiden Sonderfolgen des August eine exklusive Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps. Meldet Euch doch hier an!

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EP38: Wie habt Ihr den Sommerfilm „Mädchen Mädchen“ gemacht, Martina und Monika Plura?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir das schwarz-weiße Porträt von DoP Monika Plura und Regisseurin Martina Plura, die beide glücklich lächelnd in die Kamera blicken. Darunter der Titel dieser Episode 38: Wie habt Ihr den Sommerfilm "Mädchen Mädchen" gemacht, Monika & Martina Plura?
Foto: privat
DoP Monika Plura (links) und Regisseurin Martina Plura erzählen vom Dreh von „Mädchen Mädchen“. (Foto: privat)

Im Juli-Podcast zu Gast sind DoP Monika Plura und Regisseurin Martina Plura. Mit ihnen spreche ich über ihren Sommerfilm „Mädchen Mädchen“. Sie erzählen vom aufwändigen Castingprozess, den traumhaften Motiven und dem sommerhaften Look des Films.

Wer den Podcast kennt, der kennt vermutlich auch die zwei Episoden mit DoP Monika Plura aus 2024 und 2020. Heute hat sie endlich auch ihre Zwilligsschwester, die Regisseurin Martina Plura, mitgebracht. Wir unterhalten uns in Episode 38 über den Sommerfilm „Mädchen Mädchen – Hot Girl Summer“. Drehbuchautorin war Katharina Kiesl, die sich das Drehbuch der Vorlage von 2003 unter Regie von Dennis Gansel vornahm. In „Mädchen Mädchen“ geht es um die drei Freundinnen Inken, Lena und Vicky. Die drei Teenager haben unterschiedliche Grade an sexueller Erfahrung und sind alle irgendwie unglücklich damit. Zu allem Überfluss ist da noch Cheyenne, ihre Klassenkameradin, die einfach alles besser kann.

Remake

Der Stoff reizte die beiden Schwestern, weil sie ihn 2001 gemeinsam im Kino gesehen hatten. Damals hatte die Olga Film aus München produziert. Als die Produzentinnen Viola Jäger und Marina Schiller jetzt mit dem Wunsch auf die Plura-Zwillinge zukamen, dass sie das Remake machen sollten, mussten die nicht lange überlegen. Das Drehbuch von damals würde man heute nicht mehr so inszenieren. Also gab es einige Dinge, die beide – und auch Drehbuchautorin Kiesl – vermeiden wollten.

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Martina & Monika Plura im Netz

Wenn ihr mehr über die Plura-Zwillinge Martina und Monika erfahren wollte, schaut auf ihrer Homepage vorbei. In meinem Newsletter kommt in Bälde auch zu den beiden und zu „Mädchen Mädchen“ eine exklusive Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps. Hier könnt Ihr Euch anmelden!

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Sonderfolge: Wie gestaltet Ihr die Serien „Feelings“ und „Ren – The Girl with the Mark“, Jana Lämmerer und Neil Oseman?

Host Timo Landsiedel (links) mit den DoPs Neil Oseman (Mitte) und Jana Lämmerer (rechts) auf der Seriale. (Foto: Timo Landsiedel)

Zwei DoPs beehren uns diesmal in einer live aufgezeichneten Sonderfolge! Mit Jana Lämmerer und Neil Oseman sprach ich im Rahmen des Internationalen Webserienfestivals „Die Seriale“ auf dem Panel „Crafting Visual Worlds – Cinematography in Serial Storytelling“. Jana und Neil erzählen, was sie an den höchst unterschiedlichen Stoffen reizte, welche Rolle ihre Crewmitglieder spielten und wie sie das geringe Budget mit visuellem Leben füllten.

Wie schon angekündigt, habe ich euch etwas von der „Seriale“ mitgebracht. „Die Seriale“ ist das mutmaßlich älteste Festival hierzulande für unabhängige und digitale (Web-)Serien. Ich durfte schon 2015 in der allerersten Jury sitzen und wurde 2025 nach zehn Jahren von Festivalchef Csongor Dobrotka erneut in die Hauptjury eingeladen. Zugegeben: Er hat es schon seit ein paar Jahren versucht, ich hatte leider keine Zeit. In der offiziellen Auswahl waren 2025 rund 50 Serien und Piloten aus 21 Ländern! Wow.

Im Rahmenprogramm gibt es Vorträge, Keynotes und Podiumsdiskussionen über Storytelling, KI, Finanzierung und viele andere Themen. Ich durfte in diesem Jahr eine Keynote über die Zukunft von KI in den Bewegtbildmedien halten und diskutierte im Anschluss im KI-Panel mit Rechtsanwalt Guido Hettinger und Regisseur Patrick Schimanski über aktuelle KI-Fragen. Außerdem interviewte ich die für den Cinematography-Preis nominierten DoPs Jana Laemmerer („FEELINGS – Staffel 2“) und Neil Oseman („Ren: The Girl with the Mark – Staffel 2“) über die Rolle der Kinematografie bei der Gestaltung von Stimmung, Erzählrhythmus und Identität in ihren Serien.

Beide Serien im Netz

Jana arbeitet bei Spielfilmen und Serien für Streaming-Plattformen und Fernsehsender, studierte Kamera an der HFF München. Sie mag es „Bilder zum Leben zu erwecken, die mutig, intim und emotional geerdet sind.“ Neil ist seit über 25 Jahren als Kameramann tätig und hat zahkreiche Projekte gedreht, unter anderem mit mit Ian McKellen oder Benedict Cumberbatch. Zudem schreibt Neil regelmäßig Artikel für den British Cinematographer.

Die Serien, über die wir während des Talks sprechen sind beide auf der ZDF-Seite und auf YouTube frei verfügbar. Hier findet Ihr Playlisten mit den jeweils zwei aktuell erhältlichen Staffeln beider Serien. Die Staffeln, über die wir sprechen sind hervorgehoben:

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🚨 HINWEIS: Diese Episode wurde vor einem Live-Publikum aufgezeichnet! Daher schwankt die Tonqualität ein wenig. Ich bitte dies zu entschuldigen!

Jana Lämmerer & Neil Oseman im Netz

Schaut doch mal, was Jana und Neil gemacht haben. Mehr über Jana Lämmerer findet ihr auf ihrer Homepage und auch Neil Oseman hat eine Website. Und die Seriale, das Webserien-Festival, könnt ihr hier kennenlernen. Es gibt über beide DoPs natürlich in meinem Newsletter auch eine exklusive Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps. Hier könnt Ihr Euch anmelden!

Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Jetzt aber viel Spaß mit den DoPs Jana Lämmerer und Neil Oseman sowie unserem Gespräch über die Bildgestaltung der beiden Serien „FEELINGS – Staffel 2“ und „Ren: The Girl with the Mark – Staffel 2“!

EP37: Wie erzählst Du unendliche Welten in „Parallel Me“, Marcus Kanter?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir das schwarz-weiße Porträt von DoP Marcus Kanter, der ernst in die Kamera schaut. Darunter der Titel dieser Episode 37: Wie erzählst Du unendliche Welten in "Parallel Me", Marcus Kanter?
Foto: privat
DoP Marcus Kanter berichtet von der Bildgestaltung der Serie „Parallel me“. (Foto: privat)

Im Podcast erzählt DoP Marcus Kanter von der anspruchsvollen Bildgestaltung der achtteiligen Serie „Parallel Me“ von Paramount+. Unter der Regie von Felix Binder, Vanessa Jopp und Sebastian Sorger drehte Marcus mit den zusätzlichen DoPs Claire Jahn und Steven Priovolos beeindruckend konsistente Looks in unterschiedlichsten Welten und Motiven. Ich sprach mit Marcus über herausfordernde Produktionsländer, tolle Verwandlungen und seinen immensen Respekt für die Hauptdarstellerin Malaya Stern Takeda.

Unter der Leitung von Showrunnerin Jana Burbach enstand mit „Parallel Me“ eine Serie, die man hierzulande selten findet. Inhaltlich herausfordernd, darstellerisch exzellent und von einer Bilderflut zur nächsten springend. Seit dem 26. April ist „Paralle Me“ auf Paramount+ abrufbar. DoP Marcus Kanter ersann gemeinsam mit Hauptregisseur Felix Binder das visuelle Konzept für die acht Episoden und drehte selbst sechs davon.

Wer möchte das nicht? Einmal ausprobieren, was wohl andere Entscheidungen für den eigenen Lebensweg bedeutet hätten. An einem ganz unterirdisch verlaufenden Silvesterabend findet sich Toni Falk (Malaya Stern Takeda) ohne Job, ohne beste Freundin und losgesagt von ihrer Familie zwischen Umzugskartons in ihrer Storage Unit wieder. Da drückt ihr die geheimnisvolle Ariadne, gespielt von Maria Schrader, einen Wollschal in die Hand und eröffnet ihr, sie könne damit andere, mögliche Lebensstränge kennenlernen. Die verdutzte Toni stolpert so in die Konflikte und Chancen paralleler „Tonis“. Und findet ganz langsam heraus, was ihr wirklich wichtig ist – und woran es hapert, dass sie das nicht kriegt.

Wiedererkennbarkeit

Bei allem, was derzeit so für die Streamingdienste in aller Welt produziert wird, ist es schwer, originelle Stoffe zu finden. Was Jana Burbach da für Paramount+ entwickelt hat, steht zu jeder Minute auf eigenen Füßen. Der Plot des Reinschnupperns in mögliche Parallelleben gehört seit Charles Dickens „A Christmas Carol“ zu den spannendsten Erzählmustern. Denn er ermöglicht innerhalb kurzer Zeit viele sehr unterschiedliche Ausformungen der Erzählung, vor allem im Visuellen. Das war es auch, was DoP Marcus Kanter reizte, als er von der Produktionsfirma Gaumont vorgeschlagen zum Projekt stieß.

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Drehorte der Serie waren vor allem Thailand und Polen sowie zwei Tage in Berlin. Die Motive jedoch erzählten oft ganz andere Orte. So war Krakau das Double für Berlin. Hinzu kamen Dubai, Brandenburg, Bali, Paris, Sydney, Helsinki, Bogota, Bangkok und Rumänien. Dementsprechend vielseitig waren die verschiedenen Lichtstimmungen und Looks. Diese reichten vom Sylvesterfeuerwerk in Berlin, der Sonne in Dubai, unter Wasser in Bali, Konzerte in Bangkok, die Dämmerung am thailändischen Strand, im Dschungel in Kolumbien, Stromausfall in Bogota, Laserlicht im Berliner Club und ein Gefängnis in Rumänien. Außerdem Tag- und Nacht-Flüge und viele Nuancen mehr.

Marcus Kanter im Netz

Mehr Informationen über DoP Marcus Kanter gibt es in seinem Profil beim BVK, dem Berufsverband Kinematografie. In meinem Newsletter kommt in Bälde auch zu Marcus und der Serie „Parallel Me“ eine exklusive Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps. Hier könnt Ihr Euch anmelden! Für die Ausgabe 6.2025 vom Fachmagazin Film & TV Kamera habe ich über Marcus und die Serie einen Beitrag geschrieben. Lest doch mal rein!

Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Jetzt aber viel Spaß mit DoP Marcus Kanter und unserem Gespräch über die Bildgestaltung von „Parallel Me“!

EP36: Woher kommt die Unmittelbarkeit von „Muxmäuschenstill X“, Ralf Noack?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir das schwarz-weiße Porträt von DoP Rald Noackk, der nachdenklich nach rechts aus dem Bild schaut, die linke Hand am bärtigen Kinn. Darunter der Titel dieser Episode 36: Woher kommt die Unmittelbarkeit von "Muxmäuschenstill X", Ralf Noack?
Foto: privat
DoP Ralf Noack gestaltete „Muxmäuschenstill X„. (Foto: privat)

Mein Gast im Podcast ist diesmal DoP Ralf Noack. Er hat uns seine Erfahrungen am Set von „Muxmäuschenstill X“ mitgebracht. Ralf erzählt uns von der semi-dokumentarische Bildgestaltung und den mannigfaltigen Herausforderungen des anspruchsvollen Konzepts.

Zwanzig Jahre nach dem überraschenden Erstling kommt die Fortsetzung „Muxmäuschenstill X“ ins Kino. Hauptdarsteller Jan Henrik Stahlberg, der diesmal auch auf dem Regiestuhl Platz nahm, lässt seine Paraderolle in unsteten Zeiten wieder auferstehen. Erneut pöbelt Herr Mux sich durch eine zunehmend polarisierte Welt, in der er aus einer Kleinstadt im Osten Deutschlands seinen paneuropäischen Feldzug gegen den Neoliberalismus startet. Auch das semi-dokumentarische Kamerakonzept erinnert stark an den Vorgänger. In „Muxmäuschenstill X“ zeigt sich dafür DoP Ralf Noack verantwortlich. 

Vorliebe für Genremix

Ralf stammt aus Dresden und studierte dort Kunstgeschichte bevor er für ein Studium der Bildgestaltung an die Filmakademie Baden-Württemberg ging. 2007 absolvierte er eine Masterclass  an der UCLA in Los Angeles. Seine Bildgestaltung des Fernsehfilms „Der Metzger muss nachsitzen“ wurde mit dem Deutschen Kamerapreis 2015 ausgezeichnet. Auch dokumentarische Werke gehören zu Ralfs Werk, wie der 2012er Dokumentarfilm „Begrabt mein Herz in Dresden“ unter der Regie von Bettina Renner. Seine Vorliebe für viele Genres und auch Genremixe ließ ihn auch aufhorchen, als Jan Henrik Stahlberg ihn ansprach, ob er ihn an der Kamera für „Muxmäuschenstill X“ unterstützen würde.

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Ralf Noack im Netz

Schaut doch mal, was Stefan bisher gemacht hat. dafür guckt ihr am besten auf seiner Homepage vorbei. In meinem Newsletter findet ihr in Bälde auch über „Muxmäuschenstill X“ und Ralf meine exklusive Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps. Hier könnt Ihr Euch anmelden! Zudem erschien in Ausgabe 5.2025 vom Fachmagazin Film & TV Kamera ein ausführlicher Artikel über Ralfs Arbeit an dem Kinofilmm. Lest gerne rein!

Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Jetzt aber viel Spaß mit DoP Ralf Noack und unserem Gespräch über die Bildgestaltung von „Muxmäuschenstill X“!

EP35: Wie bringst Du den Wahnsinn von „Tanz der Titanen“ auf die Leinwand, Stefan Ciupek?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir das schwarz-weiße Porträt von Stefan Ciupek, der freundlich frontal in die Kamera schaut. Darunter der Titel dieser Episode 35: Wie bringst Du den Wahnsinn von "Tanz der Titanen" auf die Leinwand, Stefan Ciupek?
Foto: privat
DoP Stefan Ciupek erzählt von der Bildgestaltung bei „Tanz der Titanen“. (Foto: privat)

Diesmal kehrt DoP Stefan Ciupek in den Podcast zurück und spricht über die Bildgestaltung der Satire „Tanz der Titanen“, ehemals „Rumours“. Die drehte er mit dem Regie-Trio Guy Maddin sowie Evan und Galen Johnson. Ich plaudere mit Stefan über die Herausforderungen eines so großen Figurenensembles. Außerdem erläutert er, welche Rolle die Natur spielte und wie intuitiv er mit Farben umging.

Jenseits ausgetretener Wege geht DoP Stefan Ciupek gern. Bei „Slumdog Millionaire“ befreite er die Kamera für Anthony Dod Mantle von den Restriktionen der damaligen Zeit. Stefan hatte so beträchtlichen Anteil an dessen Kamera-Oscar. Mit seinen eigenen Produktionen als DoP reiht er zuletzt höchst unterschiedliche Projekte aneinander. Er drehte das an Gameästhetik angelehnte Actionpiece „Guns Akimbo“ oder der dystopische Fernsehfilm „Das Haus“. Über den Ko-Produzenten von „Guns Akimbo“ Philipp Kreuzer und dessen Produktionfirma Maze Pictures kam Ciupek in Kontakt mit Guy Maddin und den Brüdern Galen und Evan Johnson. 

„Tanz der Titanen“ ab 15. Mai im Kino

Das Drehbuch handelt von einem fiktionalen G7-Gipfel auf dem sich die ebenfalls fiktiven Staatsoberhäupter der führenden Nationen während des Ringens um eine Abschlusserklärung im Wald verlaufen und sich teils sehr persönlichen, teils sehr existentiellen Fragen stellen müssen. DoP Ciupek bezeichnet das bisherige Werk von Guy Maddin und den Johnsons aus Avantgarde und Surrealismus als sehr inspirierend.

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🚨 HINWEIS: Diese Episode erschien vor der Verlegung des Starttermins auf den 15. Mai und vor der Umbenennung von „Rumours“ in „Tanz der Titanen“. Deshalb sprechen Stefan und ich die ganze Zeit über „Rumours“, den Originaltitel, und ich erwähne den falschen Starttermin im April in der Episode. Lasst Euch davon nicht stören – der Rest stimmt!

Stefan Ciupek im Netz

Wenn Ihr mehr über Stefans Arbeit wissen möchtet, hört Euch doch seine Werkschau-Episode hier im Hinter der Kamera Podcast an. Und natürlich auch in die Bonusfolge „Drei Fragen an Stefan Ciupek, DoP“. Mehr Infos gibt es dann auf seiner Homepage. In meinem Newsletter widme ich auch Stefan, „Tanz der Titanen“ und dem Regie-Trio eine exklusive Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps. Hier könnt Ihr Euch anmelden! In Ausgabe 3.2025 vom Fachmagazin Film & TV Kamera habe ich über Stefan und seine Arbeit an „Tanz der Titanen“ einen Artikel verfasst. Lest doch mal rein!

Oh, und hier findet Ihr mehr Details zum „Filmmaker Bootcamp“ von Film & TV Kamera über das Sven Kubeile aus der Redaktion mir im Podcast erzählt hat.

Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Jetzt aber viel Spaß mit DoP Stefan Ciupek und unserem Gesprächs über die Bildgestaltung von „Tanz der Titanen“!

Sonderfolge: Wie hat Inklusion „Hameln“ noch spannender gemacht, Rainer Matsutani?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir das schwarz-weiße Porträt von Regisseur Rainer Matsutani, breit lächelnd am Set mit Kopfhörern um den Hals. Darunter der Titel dieser Sonderfolge: Wie hat Inklusion "Hameln" noch spannender gemacht, Rainer Matsutani?
Foto: privat
Regisseur Rainer Matsutani spricht über die Horror-Mysteryserie „Hameln“. (Foto: privat)

Regisseur Rainer Matsutani ist zu Gast in dieser Podcast-Sonderfolge. Wir sprechen über seine Mysteryserie „Hameln“, wie Inklusion und Diversität Stoffe bereichern kann und den Prozess, in Deutschland einen Genrestoff zu produzieren. Seit Dezember 2024 ist die Serie „Hameln“ in der ZDF-Mediathek abrufbar.

Rainer Matsutani setzte sich in der Coronazeit mit dem Stoff des Rattenfängers von Hameln auseinander. Er recherchierte er die Ursprünge der Sage. Als eines der auch international bekanntesten deutschen Märchen ist sein Ursprung erstaunlich gut erforscht und lässt sich auf den Tag genau fast 750 Jahre zurück verfolgen. Am 26. Juni 1284 sollen in Hameln 130 Kinder von einem Flötenspieler verschleppt worden sein, weil diesem sein Lohn für die Lösung eines Ungezieferproblems verwehrt worden war.

Die Story wollte Inklusion

Matsutani entwickelte auf Basis des Wortlauts den Stoff mit einem modernen Ansatz weiter. So wurden seine Hauptfiguren Menschen mit Behinderung. Matsutani, der bisher Filme und Serien zum Genre umgesetzt hat, hält es für die größte Herausforderung einer seriellen Erzählung, außergewöhnlich gute Figuren zu schreiben. Dann kommen eine tiefgründige Geschichte, der ein starkes Thema innewohnt, dass dramaturgisch beleuchtet wird. Bei „Hameln“ ist dies das Thema von Schuld und Verdrängung, der drei Familien der Hauptfiguren.

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Rainer Matsutani im Netz

Rainer Matsutani könnt ihr über seine Produktionsfirma Red Sun Films erreichen. Hier findet Ihr Kontaktmöglichkeiten und seine Filmografie. In meinem Newsletter findet Ihr in den kommenden Tagen auch eine exklusive Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps über Rainer, „Hameln“ und seine übrigen Werke, hier anmelden!

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EP34: Was ist das Geheimnis der Bildgestaltung von „Das Licht“, Christian Almesberger?

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir das schwarz-weiße Porträt von Chrsitian Almesberger mit Schal und Brille, links an der Kamera vorbeiblickkend, wie im Gespräch zuhörend. Darunter der Titel dieser Episode 34: Was ist das Geheimnis der Bildgestaltung von "Das Licht", Christian Almesberger?
Foto: privat
DoP Christian Almesberger verrät, wie er „Das Licht“ für Tom Tykwer visuell umsetzte. (Foto: Frédéric Batier)

Mit meinem Gast DoP Christian Almesberger spreche ich über „Das Licht“ von Regisseur Tom Tykwer. Christian erzählt mir von den Tricks, mit denen er den Studiobau der Wohnung der Filmfamilie echter erscheinen ließ und was für eine Herausforderung der inszenierte Dauerregen war. „Das Licht“ läuft ab dem 20. März im Kino.

Nach neun Jahren bringt Regisseur Tom Tykwer einen neuen Film ins Kino und eröffnete im Februar mit „Das Licht“ die Berlinale 2025. Visuell schafft es DoP Christian Almesberger, für das Schauspielensemble Freiheiten zu schaffen. Dabei scheint die Kamera stets selbst frei von Beschränkungen zu agieren. Dass das Christian ziemliches Kopfzerbrechen bereitete, erzählt er mir im Podcast. Besonders betonte er dabei, wie wichtig ihm sein Team war.

„Das Licht“ ab 20. März im Kino

Der Film handelt von Familie Engels. Die Eltern Tim (Lars Eidinger) und Milena (Nicolette Krebitz) und auch ihre Zwillinge Frieda (Elke Biesendorfer) und Jon (Julius Gause) sowie Milenas Sohn Dio (Elyas Eldridge) leben eigentlich getrennte Leben voneinander. Als ihre Haushälterin in ihrer Wohnküche stirbt, finden sie in Farrah (Tala Al-Deen) nicht nur eine Nachfolgerin. Die Syrerin bringt auch Dinge wieder in eine Perspektive, die bei den Engels aus dem Blick geraten waren. Doch ganz uneigennützig handelt Farrah nicht.

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Christian Almesberger im Netz

Wer Kontakt mit Christian Almesberger aufnehmen möchte, schaue mal auf seinem Profil beim Berufsverband Kinematografie BVK vorbei. Hier findet Ihr Kontaktmöglichkeiten und seine Filmografie. In meinem Newsletter findet Ihr in den kommenden Tagen auch eine exklusive Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps über Christian, To Tykkwer und ihren Film „Das Licht“, hier anmelden! In Ausgabe 4.2025 vom Fachmagazin Film & TV Kamera erschien außerdem ein Artikel von mir über DoP Christian Almesberger und seine Arbeit für „Das Licht“. Lest doch mal rein!

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EP33: Wie haben Dich Deine Bilder verändert, Florian Ballhaus? – Teil 2: Von „Astronaut“ bis heute

Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir das schwarz-weiße Porträt von DoP Florian Ballhaus, sanft unscharf im Gesicht, dafür knackig scharf auf der Fotokamera rechts vor seinem Gesicht. Darunter der Titel dieser Episode 33: Wie haben Dich Deine Bilder verändert, Florian Ballhaus? – Teil 2: Von "Astronaut" bis heute
Foto: Florian Ballhaus
DoP Florian Ballhaus über die Filme seiner Karriere. (Foto: Florian Ballhaus)

Der zweite Teil meiner Werkschau mit DoP Florian Ballhaus ist da! Florian berichtet diesmal ausführlich von Robert Schwentkes „Der Hauptmann“, erzählt was er in einem Projekt sucht, für das er sich entscheidet und warum er bisher keine Dokumentationen gemacht hat.

Florian Ballhaus etablierte sich ab Ende der 1990er Jahre als sehr eigenständiger DoP. Er begann in seiner alten Heimat Deutschland und sprang dann mit seinem heute langjährigen Kollaborateur Robert Schwentke über den großen Teich, wo er bis heute lebt und arbeitet. Mit „Die Frau des Zeitreisenden“ geht der zweite Teil unserer Werkschau weiter. Wir streifen ein paar von Florians Werken nur am Rande, wie „R.E.D.“, bei dem er durchaus auch negativen Erfahungen mit Hollywoodgrößen machte.

Rückkehr mit „Der Hauptmann“

Für Robert Schwentkes Herzensprojekt „Der Hauptmann“ kehrte Florian nach fast 20 Jahren zu Dreharbeiten eines Films nach Deutschland zurück. Wir sprechen über die herausfordernden Umstände der Dreharbeiten, über Florians Steadicam Operator Florian Emmerich, seiner Idee von Teamführung und wie so ein Film nur im deutschen System möglich war.

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Florian Ballhaus im Netz

Wenn Ihr Florian Ballhaus kontaktieren möchtet, macht das am besten über seine Agentur Talent Republic. Florians Werke und das umfanggreiche Oevre findet Ihr auf der IMDb. Meine exklusive Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps gibt es auch über Florian und seine Werke – aber nur im Newsletter, hier anmelden!

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