Sonderfolge

Sonderfolge: Rückblick und Ausblick mit Rainer Nigrelli, Editor

Logo des Ppdcasts Hinter der Kamera mit Porträt meines Gasts und dem Ansinnen der Episode: "Rückblick und Ausblick" mit Rainer Nigrelli, Editor
Jahresabschluss: Rückblick und Ausblick mit Rainer Nigrelli, Editor (Foto: privat)

Ich wage zusammen mit Editor Rainer Nigrelli einen Rückblick auf die letzten Jahre und einen Ausblick auf 2024. Wer war zu Gast in den letzten drei Jahren? Was wird es Neues im kommenden Jahr geben? Und was hat das mit Rainers Podcast „Credit to the Edit“ zu tun?

Das Jahr 2023 neigt sich dem Ende entgegen. Für 2024 wird es ein paar Veränderungen geben. Das nehme ich mal zum Anlass, um etwas zu tun, was zum guten Ton bei nahezu allen Podcastformaten gehört: Eine gescheite Jahresabschlussfolge. Deshalb schaue ich mal auf ein paar besondere Momente aus den immerhin bereits vier Jahren Podcast zurück. Und ich verbinde das mit ein paar Ausblicken auf die Neuheiten des kommenden Jahres.

Das alles wäre aber eine gähnend langweilige Selbstbeweihräucherung, wenn ihr dabei nur mir zuhören müsstet. Deshalb habe ich mir auch für diese Folge einen hochkarätigen Gast eingeladen und wage einen Rückblick und Ausblick mit Rainer Nigrelli, Editor unter anderem von „How to sell drugs online (fast)“ und „King of Stonks“. Rainer war selbst schon im Podcast zu Gast, nämlich im Sommer 2021 in der Sonderfolge über die Postproduktion der oben genannten Drogenshopserie.

Erste Doku im Iran

Rainer hat eigentlich bei allem, was ich in den letzten Jahren gut fand seine Finger im Spiel gehabt. Eine Auswahl gefällig? „Merz gegen Merz“, „Kroymann“, „Frau Jordan stellt gleich“ (Co-Schnitt mit Gesa Jäger), „How to sell drugs online (fast)“, funk-Fiction-Serie „True Demon“, „King of Stonks“ sowie „How to sell drugs online (fast)“ und dessen Prequel „Buba“. Für „How to sell drugs …“ (2021) und King of Stonks“ (2023) wurde Rainer mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Schnitt ausgezeichnet.

.

HIER NEWSLETTER ABONNIEREN!

Außerdem isr Rainer Podcaster und betreibt mit seinem Schnitt-Kollegen Jan Henrik Pusch zusammen den „Credit to the Edit Podcast“. In unserem launigen Gespräch sprechen wir also um Himmels Willen nicht nur über „Hinter der Kamera“. Rainer erzählt auch darüber, wie Henrik und er ihre Gäste finden, welche Besonderheiten die Montagebranche zu bieten hat und welchen US-Schnitt-Giganten er höchstpersönlich mal durch Köln führte.


Rainer Nigrelli im Netz

Wer Lust hat, in den „Credit to the Edit“-Podcast reinzuhören, der tue das auf Apple Podcasts oder Spotify und natürlich auf deren Homepage. Auch Rainer könnt ihr direkt kontaktieren, zum Beispiel über sein Profil beim Bundesverband Filmschnitt.

Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr natürlich auch im kommenden Jahr bei Apple Podcasts und Spotify sowie bei Audible und Amazon Music! Und nun einen Guten Rutsch und angenehmme Unterhaltung bei meinem Rückblick und Ausblick mit Rainer Nigrelli, Editor!

Sonderfolge: Roger Deakins, DoP

Logo des Hinter der Kamera-Podcasts und Titel der Folge "Roger Deakins, Bildgestaltung" sowie das Porträt von DoP Roger Deakins
Sir Roger Deakins, DoP und Legende, erzählt von den Dreharbeiten von „Empire of Light“. (Foto: See Li/Picture Capital/Alamy Live News)

In dieser Sonderfolge unterhalte ich mich mit Roger Deakins, DoP von „Empire of Light“, der am 20. April im Kino anläuft. Sir Roger erzählt von den Dreharbeiten des Oscar-nominierten Dramas von Regisseur Sam Mendes und verrät, wie er meine Lieblingsszene umgesetzt hat.
🇬🇧 ENGLISH BELOW!

Sir Roger Deakins ist einer der aktuell renommiertesten Bildgestalter auf dieser Erde. Er schuf Klassiker wie Frank Darabonts „Shawshank Redemption“, drehte zahlreiche Filme mit den Coen-Brüdern, wie „The Big Lebowski“ oder „No Country for old Men“, und erhielt zwei Kamera-Oscars für „Blade Runner 2049“ von Denis Villeneuve und „1917“ von Sam Mendes. Deakins neuestes Werk könnte aber von diesen epischen Werken kaum entfernter sein.

Zurück zum Arthouse

Mit Mendes zusammen kehrt DoP Roger Deakins nämlich buchstäblich zu seinen Wurzeln zurück. Deakins wuchs im Süden Englands in der Küstenstadt Torqay und in Bath auf. Auch sein aktueller Kinofilm „Empire of Light“ spielt in einem südenglischen Seebad Anfang der 1980er Jahre. Sam Mendes schrieb für „Empire of Light“ erstmals ein eigenes Drehbuch selbst. Die Geschichte handelt von Hilary, die in einem altehrwürdigen Kino arbeitet und unter einer bipolaren Störung leidet. Sie verliebt sich in ihren deutlich jüngeren, afroeuropäischen Kollegen Stephen. Beide müssen die Herausforderungen ihre Lebens meistern.

HIER NEWSLETTER ABONNIEREN!

Ich sprach mit Sir Roger darüber, wie sich diese Rückkehr zum Arthouse in seiner alten Heimat anfühlte und wie er mit dem britischen Wetter klar kam. Er erzählt, welchen Aufwand die Produktion dafür betrieb und wie er meine LIeblingsszene inszenierte, ein Gespräch über der abendlichen Uferpromenade zur blauen Stunde. Spoiler: Manchmal braucht man einfach den Mut von 50 Jahren Erfahrung. Davon erzählt Roger mir im Podcastgespräch.


Wie schon in der Episode erwähnt, habe ich eine kleine Umfrage erstellt. Die Befragung dauert keine 5 Minuten und hilft mir enorm, den Podcast weiter zu entwickeln. Was findet Ihr toll an meinen Gesprächen? Was nicht so? Wie könnte der Podcast in Zukunft aussehen? Ich freue mich auf Eure Antworten!


Sir Roger Deakins im Netz

Ihr möchtet mehr über Sir Roger erfahren? Dann schaut doch bei ihm auf der Webseite vorbei. Vergesst nicht, auch in seinen Podcast „Team Deakins“ reinzuhören – aber kommt bitte hier zu mir zurück. Auch über Roger habe ich eine kleine Linksammlung für meinen Newsletter zusammengestellt. Das Fachmagazin Film & TV Kamera hat bereits in der Ausgabe 1-2.2023 meinen langen Artikel über die Dreharbeiten von „Empire of Light“ veröffentlicht. Den könnt ihr hier kostenfrei herunter laden!

Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr bei Apple Podcasts und Spotify sowie endlich auch bei Audible und Amazon Music! Mehr dazu findet ihr hier! Jetzt wünsche ich Euch gute Unterhaltung beim Podcastgespräch mit Sir Roger Deakins, DoP von „Empire of Light“!

🇬🇧 Dear English Speaking Community,

If you found this podcast with DoP Roger Deakins via Google or someone elses recommendation and right now you go ‚Oh damn, it’s in German, isn’t it?‘ Do not worry anymore! Roger and I of course spoke in English. So kick back, relax and turn up the volume of your headphones – and listen to us chat about „Empire of Light“. Oh, and I apologize in advance for my English.

If you want to skip the German introduction, feel free to do so. You can fast forward to 04:30 and start the podcast talk right away. Thank you for listening!

Sonderfolge: Christian Genzel, Regisseur

Vorstellung des Podcast-Gasts in der HINTER DER KAMERA Sonderfolge Regisseur Christian Genzel
Erzählt etwas über die 95-Minuten-Diku „No Way to Make a Living“: Christian Genzel, Regisseur

Willkommen zur Sonderfolge über Christian Genzel, Regisseur des Dokumentarfilms „No Way to Make a Living – A Look Back at ‚The Frighteners'“! Das Werk entstand exklusiv für die kürzlich erschienene Sonderedition von „The Frighteners“ von Turbine Medien. Ich sprach mit Christian über Making-Of-Featurettes und die Entstehung der Doku.

Christian Genzel geht seiner Leidenschaft für Filme und Serien seit rund 25 Jahren nach. Er tut dies als Journalist für Film- und TV-Themen, Podcaster und Host des LICHTSPIELPLATZ-Podcasts und auch als Regisseur von Lang- sowie Kurzfilmen und Dokumentationen.

Im Dezember 2022 veröffentlichte das Label Turbine Medien die 6-Disc Ultimate Edition von The Frighteners. Der Genremix aus Horror und Comedy aus der Feder des Neuseeländers Peter Jackson mit Michael J. Fox, Dee Wallace und Jake Busey in den Hauptrollen feierte jüngst sein 25-jähriges Bestehen. Christian sprach für die Edition mit mehreren der Mitstreiter Peter Jackson über die Entstehung des Klassikers.

Die Entstehung der Doku war gar nicht so einfach. Die Interviews mussten allesamt in der Covid-Zeit statt finden und wurden daher über Zoom geführt. Christian erläutert, wie er zusammen mit seinem Editor René Hoffmann daraus einen Vorteil machte und damit sogar etwas zu erzählen vermochte. Und er verrät, dass eigentlich gar kein langer Film geplant war.


Wie schon in der Episode erwähnt, habe ich eine kleine Umfrage erstellt. Die Befragung dauert keine 5 Minuten und hilft mir enorm, den Podcast weiter zu entwickeln. Was findet Ihr toll an meinen Gesprächen? Was nicht so? Wie könnte der Podcast in Zukunft aussehen? Auf welche Weise könnte er noch ergänzt werden? Wo im Netz informiert Ihr Euch über Branchenthemen? Ich freue mich auf Eure Antworten!


Christian Genzel im Netz

Wer mal schauen und hören möchte, was Christian noch so macht, der sei auf seine Webseite und seinen immens spannenden Blog „Wilsons Dachboden“ verwiesen. Ich habe für meinen Newsletter natürlich einige Links zu zusätzlichem Material von und über Christian zusammengetragen. Im Fachmagazin Film & TV Kamera sind zu diesem Thema gleich zwei Artikel erschienen. In der Ausgabe 3.2023 findet ihr einen Artikel über Christian und die Doku sowie ein Porträt des Labels Turbine Medien, in dem mir Christian Bartsch, technischer Leiter und Filmeinkäufer, etwas über die Entstehung der Sondereditionen erzählt.

Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! So, und jetzt erstmal viel Spaß beim Podcastgespräch mit Christian Genzel, Regisseur!

Sonderfolge: Jörn Peper, Illustrator

Mein Gast in dieser Sonderfolge ist Jörn Peper, Illustrator und Animator aus Hamburg. (Foto: Timo Landsiedel)

Diesmal spreche ich mit Jörn Peper, Illustrator und Animator aus Hamburg. Jörn hat sich auf die Illustration von Sequenzen für dokumentarische Stoffe spezialisiert. Warum das nötig ist und wie er arbeitet, das verriet er mir in dieser Sonderfolge des Podcasts.

Jörn Peper hat schon früh angefangen zu zeichnen. Irgendwann realisierte er, dass man das studieren kann und nahm ein Studium des Kommunikationsdesigns auf. Schon in dieser Zeit setzte er sich stark mit dem Bewegtbild auseinander, machte Zeichentrickfilme und lernte die Grundlagen in allen wichtigen Anwendungen.

Nach der Uni machte Jörn erstmal vor allem Motion Design, machte aber auch immer wieder Storyboarding. Die erste Anfrage zur Animation von eigens Illustriertem kam vom NDR. Mit dieser ersten Anfrage zu einer Illustration für dokumentarische Formate machte er sich selbständig und hat diesen Bereich seit Jahren stark ausgebaut.

Nützliche Links im Newsletter

Ich habe euch neben Jörns Homepage ein paar Links zu seinen Projekten zusammengestellt. Diese Linksammlung findet ihr in meinem Newsletter. Meldet Euch am besten gleich an, dann verpasst ihr nix mehr hier im Podcast. Das kostet nichts und ich melde nur zur Veröffentlichung der Episoden – und wenn wir irgendwann auch auf die Bühne gehen. Also hier abonnieren:

https://kamerapodcast.de/NEWSLETTER/

Nächster Gast? Podcast hören – und Instagram folgen

Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Und jetzt viel Spaß bei dieser Podcast-Sonderfolge mit Jörn Peper, Illustrator und Animator!

Sonderfolge: Ari Wegner, DoP

Zu Gast in dieser Sonderfolge ist Ari Wegner, DoP und Oscar-Nominee Best Cinematography (Foto: ZUMA Press Inc./Alamy)

Noch eine Sonderfolge! Ich unterhalte mich mit Ari Wegner, DoP von „The Power of the Dog“ über den Netflix-Ausnahmefilm von Regisseurin Jane Campion. Wir sprechen über die wunderbar lange Vorbereitungszeit, wie Ari Wegner die Buchvorlage in Bilder übersetzte und welche Regeln es an ihrem Set gab. 🇬🇧 ENGLISH BELOW!

Ari Wegner ist gerade mal die zweite Kamerafrau, die je für einen Oscar in der Kategorie Beste Kamera nominiert wurde. Wegner wuchs in einer Künstlerfamilie auf und studierte in Melbourne Kamera. Jane Campion traf sie bereits 2015. Beide drehten zusammen eine Werbekampagne für die australisch-neuseeländische Bank ANZ über Genderdiversität.

Für „The Power of the Dog“ holte Campion die australische Kamerafrau ganz gezielt mit ins Boot. Beide bereiteten sich etwa ein Jahr lang intensiv auf die Dreharbeiten in Neuseeland vor. Sie besprachen Farbpalette, Licht sowie Seitenverhältnis und banden Production Designer Grant Major („The Lord of the Rings“) und Kostümbildnerin Kirsty Cameron ein. Ich spreche mit Ari über ihr Kamerakonzept und wie sie die unerbittliche Hauptfigur Phil Burbank, gespielt von Benedict Cumberbatch, inszenierte.

Nützliche Links ab sofort im Newsletter

Auch über die visionäre Ari Wegner habe ich für Euch ein paar weiterführende Links gesammelt. Diese Sammlung findet ihr nur im Newsletter. Lust bekommen, den zu abonnieren? Keine Angst, kostet nix und ich melde nur zur Veröffentlichung der Episoden und falls wir in Zukunft auch auf die Bühne gehen. Also hier bitte jetzt anmelden:

https://kamerapodcast.de/NEWSLETTER/

Als kleines Vorab-Schmankerl gibt es schonmal den Link auf diesen kurzen Text über Aris Arbeit an „The Power of the Dog“ für die Online-Präsenz des Fachmagazins Film & TV Kamera. Der lange Text mit exklusiven Fotos wird in der Ausgabe 5.2022 ab dem 20. April zu lesen sein.

Hinweis: Ich bitte auch diesmal herzlich um Verständnis für die deutlichen Unterschiede in der Audioqualität. Nicht nur erreichte ich Ari gerade per Zoom in New York City, sie hatte sich auch noch erkältet. Von hier aus Gute Besserung!

Das Gespräch führte ich auf Englisch. Es fand kurz vor der Oscarverleihung 2022 am 27.3.2022 statt. Greg Frasier erhielt den Kamera-Oscar für „Dune“, die einzige Auszeichung für „The Power of the Dog“ war der – zutiefst verdiente – Oscar für die Beste Regie für Jane Campion.

Nächster Gast? Podcast hören – und Instagram folgen

Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier!

Doch jetzt viel Spaß beim Podcast mit Ari Wegner, DoP von „The Power of the Dog“!

🇬🇧 Dear English Speaking Community,

If you found this podcast with DoP Ari Wegner via Google or someone elses recommendation and you thought *Oh damn, it’s in German, isn’t it?‘ Do not worry anymore! Of course I spoke to Ari in English. So you are very welcome to join the community and listen to us chat about „The Power of the Dog“. I apologize in advance for my English stutter.

If you want to skip the German introduction, feel free to do so. You can fast forward to 03:02 and start right into the talk. Thank you for listening!

Sonderfolge: Dan Laustsen, DoP

Spricht über die Bildgestaltung von „Nightmare Alley“: Dan Laustsen, DoP (Foto: WENN Rights Ltd./Alamy)

Ich freue mich! Dan Laustsen, DoP von „Nightmare Alley“ ist mein Gast in dieser Sonderfolge. Wir sprechen über sein neustes Werk für Regisseur Guillermo del Toro. Dan erzählt, wie er das Licht setzte, wie die Zusammenarbeit mit Guillermo ist und warum dieser bisher mit ihm nicht anamorphotisch gedreht hat. ENGLISH BELOW!

Dan Laustsen hat in den vergangenen drei Jahrzehnten nicht nur das Kino Dänemarks geprägt, sondern auch das Europas und der Welt. Er studierte Ende der 1970er an der Danske Filmskole und arbeitete in den 1980ern unter anderem mit Regissuer Søren Kragh-Jacobsen zusammen. 1994 drehte er zusammen mit Regisseur Ole Bornedal der Thriller „Nightwatch“, der ihm internationale Aufmerksamkeit einbrachte. 1997 durfte er diesen nicht nur mit Bornedal in Hollywood remaken, er arbeitet auch das erste Mal mit Guillermo del Toro zusammen und war für die Bildgestaltung von „Mimic“ verantwortlich.

Laustsen konnte sich in den dann folgenden Jahren die Projekte aussuchen. Er drehte international „Pakt der Wolfe“, „Darkness Falls“ oder „Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“. In Dänemark hält er bis heute den Rekord der meisten Auszeichnungen des Danischen Filmpreises „Robert“ in der Kategorie „Beste Kamera“. Dan gewann nämlich fünf der begehrten Trophäen. Seit „Crimson Peak“ gestaltet Dan das Bild jedes del Toro Films. Für „The Shape of Water“ war er auch für den Academy Award nominiert.

Nützliche Links ab sofort im Newsletter

Auch über Dan Laustsen und seine beeindruckende Karriere habe ich ein paar weiter führende Infos gesammelt. Diese Linkssammlung findet ihr im Newsletter – als kleiner Anreiz zum Abonnieren. Keine Angst, kostet nix und ich melde nur zur Veröffentlichung der Episoden und falls wir in Zukunft auch auf die Bühne gehen. Also hier bitte jetzt anmelden:

https://kamerapodcast.de/NEWSLETTER/

Hinweis: Auch mit Dan konnte ich in diesen Zeiten nur über digitale Wege verbunden sein. Wobei ich ihn in Kopenhagen erwischte, also aus Hamburg auch einfach hätte rufen können. Ich bitte dennoch herzlich um Verständnis für die wahrnehmbaren Unterschiede in der Audioqualität.

Das Gespräch führte ich auf Englisch.

Nächster Gast? Podcast hören – und Instagram folgen

Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier!

Doch jetzt viel Spaß beim Podcast mit Dan Laustsen, DoP von „Nightmare Alley“!

Dear English Speaking Community,

If you found this podcast with DoP Dan Laustsen via Google or someone else and you thought *Oh damn, it’s German.‘ Do not worry anymore! Of course I spoke to Dan in English. So you are very welcome to join the community and listen to us chat about „Nightmare Alley“. I apologize in advance for my English stutter.

If you want to skip the German introduction, feel free to do so. You can fast forward to 06:22 and start right into the talk. Thank you for listening!

Sonderfolge: Die Postproduktion von „How to sell drugs online (fast)“ (3)

Die letzte Sonderfolge zum Thema „HTSDO(F)“ begrüßt Editor Rainer Nigrelli und VFX Julian Schleef und blickt hinter die Kulissen der Postproduktion von „How to sell drugs online (fast)“. Wir erfahren, wie sich die innovative Nutzung der Onscreen-Elemente entwickelte und warum die Postproduktion eigentlich immer mehr Raum einnehmen sollte.

Julian Schleef und Rainer Nigrelli sind schon seit geraumer Zeit im Umfeld der Bildundtonfabrik in Köln tätig. Julian gehörte als langjähriger Postproduktionsfachmann gewissermaßen zum Gründungsteam und Rainer hat ebenfalls seit frühen Zeiten als Freelance-Editor immer wieder mit den Kölnern zusammen gearbeitet. Rainer war außerdem mit dem Team der ersten Staffel beim Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie “Bester Schnitt Fiktion” nominiert. Er war übergreifend an allen drei Staffeln beteiligt. Julian konnte auf seine jahrelange Erfahrung in zahlreichen Projekten der Kölner Produktionsfirma btf (Bildundtonfabrik) – unter anderem beim „Neo Magazin Royale“ – aufbauen. Ihr habt’s erraten, in der letzten Sonderfolge für diesen Sommer geht es um die Postproduktion von „How to sell drugs online (fast)“.

Erzählerische Elemente

Die innovative Nutzung von Onscreen-Elementen als erzählerisches Mittel brachte „How to sell drugs online (fast)“ einen Grimme-Preis ein. Julian und Rainer betonen scherzhaft, dass sie Postproduktion also das Schlüsselgewerk war, beeilen sich jedoch, zu betonen, welche in der Branche ungewöhnlichen Freiheiten hier der Postproduktion zugesprochen werden. Denn eigenes Einbringen in den kreativen Prozess wird bei dem Unternehmen aktiv eingefordert.

In der zweiten Staffel baute die Crew die Gestaltung der Onscreen-Elemente konsequent aus. Der Verantwortliche für den Screen Content Michael Rizzi bekam Verstärkung durch Sebastian Drews. Die Screen-Content-Unit bereitete in der Vorproduktion die Assets für das Set vor. So ermöglichten bespielbare Mockups am Set ein direktes Abfilmen. Die Mock-Ups wurden nach der Einstellung resettet und neu live befüllt. Diese Assets wanderten dann 1zu1 in die Post und standen so in einer dort verwertbaren Form zur Verfügung.

Sonderfolgen mit Creative Producern sowie Kamera & Regie

Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! In der ersten Sonderfolge unterhielt ich mich bereits mit den Showrunnern Philipp Käßbohrer und Matthias Murman. In der zweiten Folge waren Regisseur Arne Feldhusen und DoP Kristian Leschner zu Gast.

Das waren also alle drei Sonderfolgen für den Sommer ’21. Nochmals herzlichen Dank an Rainer Nigrelli, der die Podcastgespräche 1 und 3 bei der Bildundtonfabrik in Köln aufzeichnete. Ich werde nicht müde, Rainers Podcast „Credit to the Edit“ zu empfehlen, weil ich den echt geil finde! Rainer und sein Mitstreiter Jan Henrik Pusch sprechen mit Editor*innen verschiedener Genres über deren Arbeit.

Doch jetzt gute Unterhaltung beim Podcastgespräch mit Editor Rainer Nigrelli und VFX Supervisor Julian Schleef!

Sonderfolge: Regisseur und DoP von „How to sell drugs online (fast)“ (2)

Drehten die dreitte Staffel „How to sell drugs online (fast)“ zusammen: Regisseur Arne Feldhusen (links) und DoP Kristian Leschner (rechts) stehen mir in der Sonderfolge Rede und Antwort. (Foto: Bernd Spauke)

Die zweite Sonderfolge zum Thema „HTSDO(F)“ beschert uns Arne Feldhusen und Kristian Leschner, Regisseur und DoP von „How to sell drugs online (fast)“. Das kreative Team hinter der Kamera erzählt von ihrer Vorbereitung beim Grillen und welche Herausforderungen in der Pandemie zu meistern waren.

Arne Feldhusen und Kristian Leschner kennen sich schon eine ganze Weile. Unter anderem hoben die beiden die preisgekrönte Serie „Der Tatortreiniger“ mit Bjarne Mädel aus der Taufe. In der ersten Staffel „How to sell drugs online (fast)“ teilte sich Feldhusen die Regie mit Lars Montag und in der zweiten mit Mia Spengler. DoP Leschner stieß in der dritten Staffel als Kameramann hinzu und beerbte Armin Frantzen (1. Staffel) sowie Yoshi Heimarth und Jakob Beuerle (2. Staffel). Für Feldhusen und Leschner war es absolut stimmig, jetzt eine ganze Staffel kreativ durchplanen zu können.

„Bunter und frecher“

Der Vorteil einer dritten Staffel ist, dass man als kreatives Team auf vielem aufbauen kann. Da Feldhusen vieles davon mitentwickelt hatte, konnte er sehr genau sagen, was er beibehalten und was er erneuern wollte. Die Einbindung des Screen Contents konnte diesmal noch stärker mit dem DoP abgestimmt werden. Leschner drehte nicht selten mehrere Varianten, damit die VFXler sich die Orte der Overlays in der Post aussuchen konnten.

Kristian Leschner orientierte sich als DoP wieder mehr an dem Konzept von Armin Frantzen aus der ersten Staffel. Allerdings sollte es „bunter und frecher“ werden. Das galt vor allem in der Schlussphase auf der Abiparty, die sich über fast zwei Folgen streckt. Für diese klügelte Leschner mit seinem Oberbeleuchter Gilmar Steinig ein präzise und schnell anpassbares Lichtkonzept maßgeblich aus Practicals aus.

Sonderfolgen mit Creative Producern sowie Postproduktion

Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! In der ersten Sonderfolge sprach ich mit den Showrunnern Philipp Käßbohrer und Matthias Murman. In der kommenden, dritten Folge stehen mir VFX Supervisor Julian Schleef und Editor Rainer Nigrelli aus der Postproduktion Rede und Antwort.

Auch hier nochmal herzlichen Dank an Rainer Nigrelli, der die Podcastgespräche 1 und 3 vor Ort in Köln bei der Bildundtonfarbik aufzeichnete. Hört bitte auch in Rainers Podcast „Credit to the Edit“ rein. Hier sprechen er und sein Mitstreiter Jan Henrik Pusch mit Editor*innen über deren Arbeit.

Doch jetzt gute Unterhaltung beim Podcastgespräch mit Arne Feldhusen und Kristian Leschner!

Sonderfolge: Die Creative Producer von „How to sell drugs online (fast)“ (1)

Logo der Sonderfolge über die Creative Producer von "How to sell drugs online (fast)", Philipp Käßbohrer (links) und Matthias Murmann (rechts) (Foto: Jospeh Strauch)
Sonderfolge: Die Creative Producer von „How to sell drugs online (fast)“, Philipp Käßbohrer (links) und Matthias Murmann (rechts) (Foto: Jospeh Strauch)

In dieser ersten Sonderfolge zum Thema „HTSDO(F)“ spreche ich mit Philipp Käßbohrer und Matthias Murmann, Showrunner und Creative Producer von „How to sell drugs online (fast)“. Philippp und Matthias erzählen von den Freuden einer dritten Staffel des Netflix-Originals, dem Lernprozess im Writer’s Room und loben ihr Team, dass diesen wahnsinnigen Weg mit ihnen gegangen ist.

Phlipp Käßbohrer und Matthias Murmann gehören zum Gründungsteam der Bildundtonfabrik GmbH. Mit Kurzfilmen und Musikvideos an der Kölner Kunsthochschule für Medien fing es an. Noch während des Studiums gründeten die beiden zusammen mit einem engen Team an Kommilitonen das Unternehmen. Es kamen größere Projekte, schließlich auch „Roche und Böhmermann“. Roche ging, Böhmermann blieb und ersann zusammen mit Käßbohrer und Murmann das „Neo MagazinmRoyale“ – ihr gemeinsamer, größter Erfolg.

Screen Content als erzählerisches Element

Zur DNA der beiden Macher gehört, immer noch ein bisschen mehr Gehirnschmalz in ihre Projekte zu stecken. Dass das natürlich auch auf eine Netflix-Original-Serie zutreffen wurde, war klar. So kamen auch die ersten beiden Staffeln von „How to sell drugs online (fast)“ sehr gut an. Die Geschichte um Moritz Zimmermann (Maximlian Mundt), der mit seinem Freudn Lenny (Danilo Kamperidis) einen erfolgreiche Drogenshop im Darknet aufbaut, ar ab der ersten Staffel höchst unterhaltsam, innovativ und heimste berechtigte einige Preis ein.

Jetzt muss auch die dritte Staffel abliefern, die seit dem 27. Juli auf Netflix zur Verfügung steht. In den sechs rund halbstündigen Episoden legen die Showrunner Käßbohrer und Murmann mit ihrem kreativen Team nochmal eine Schippe drauf. Die Dialoge sind schnell und gefeilt, das junge Schauspieleensemble läuft zu Höchstformen auf und vor allem der Screen Content wird noch mehr als erzählerisches Element genutzt.

Sonderfolgen mit Regie/Kamera sowie Postproduktion

Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! In der nächsten Sonderfolge spreche ich über das Making-Of mit Regisseur Arne Feldhusen und DoP Kristian Leschner. In der dritten Folge stehen mir VFX Supervisor Julian Schleef und Editor Rainer Nigrelli aus der Postproduktion Rede und Antwort.

Außerdem nochmal herzlichen Dank an dieser Stelle an Rainer Nigrelli, der das Gespräch in den heiligen Hallen der Bildundtonfarbik aufzeichnete. Hört bitte auch in Rainers Podcast „Credit to the Edit“ rein. Hier sprechen er und sein Mitstreiter Jan Henrik Pusch mit Editor*innen über deren Arbeit.

Doch jetzt erstmal sehr viel Spaß beim Podcastgespräch mit Matthias Murmann und Philipp Käßbohrer von der Bildundtonfabrik!

Sonderfolge: Hal Hickel, Animation Supervisor

In dieser Sonderfolge zum Jahresende freue ich mich über Hal Hickel, Animation Supervisor bei Industrial Light & Magic. Ich spreche mit Hal detailliert über seine Arbeit an „Rogue One – A Star Wars Story“. Hier war Hal mit seinem Team für die Digital Humans verantwortlich und hauchte Grandmoff Tarkin neues Leben ein.

Hal Hickel gehört zu den Visionären der Animationslandschaft in Hollywood. Wobei der Ort nur metaphorisch stimmt, denn sein Arbeitgeber Industrial Light & Magic sitzt im schönen Stadtteil Presidio in San Francisco. Hal stammt aus dem US-Bundesstaat Colorado und drehte als Jugendlicher Stop-Motion-Filme auf Super 8. Nach dem Umzug nach Kalifornien studierte er ab 1982 am California Institute of the Arts Film Graphics. Einer seiner ersten Jobs in der Filmindustrie war tatsächlich als Stop-Motion-Animator – sowas gab’s in den 1980ern noch. 1994 kam er zu Pixar und durfte prompt als Animator am heute legendären „Toy Story“ mitarbeiten.

Als die ersten Gerüchte um eine neue Star-Wars-Trilogie in Hollywood die Runde machten, ging Hal zu Industrial Light & Magic. Sein erstes Projekt dort war „Jurassic Park: The Lost World“. Im Anschluss erfüllte sich ein Jugendtraum von ihm und er kam tatsächlich bei „Star Wars Episode I: The Phantom Menace“ zum Einsatz. Es folgten weitere Star-Wars-Projekte, die „Fluch der Karibik“-Reihe, dann „Iron Man“, „Rango“, „Super 8“, „Pacific Rim“, „Warcraft“ und schließlich „Rogue One – A Star Wars Story“. Für die Animation von Davy Jones‘ Tentakelgesicht im zweiten „Fluch der Karibik“-Film „Dead Man’s Chest“ wurde er, zusammen mit dem VFX-Team, mit dem Oscar ausgezeichnet.

Kooperation und Links

Im April 2018 besuchte ich Hal in meiner damaligen Eigenschaft als Chefredakteur an seinem Arbeitsplatz im ILM-Hauptquartier in San Francisco. Zusammen mit Mark Zdunnek zeichneten wir dort das Interview für eine geplante Internet-Doku für das Fachmagazin Film & TV Kamera auf. Zur Produktion der Doku kam es leider nicht. Daher bin ich sehr froh, dass ich in Zusammenarbeit mit Marks Altruistfilms und Film & TV Kamera jetzt die Tonspur immerhin als Podcast veröffentlichen kann!

Wer sich nochmal den Trailer von „Rogue One“ und die visuellen Effekte des Films in Erinnerung rufen möchte, für den habe ich hier nochmal ein paar Links zusammengestellt:

Das war 2020

Ich danke Euch, liebe Hörer, ganz herzlich für Euer Interesse und Eure Treue in diesem Jahr. Es geht weiter in 2021! Die ersten Zusagen von Gesprächspartnern sind schon eingetroffen, ich freue mich irre auf meine kommenden Gäste. Wer einen kleinen Ausblick auf HINTER DER KAMERA in 2021 haben möchte, was neu sein wird, wer meine Gäste sein werden und was sonst noch so ansteht, der schaue an Sylvester auf dem Instagram-Kanal von HINTER DER KAMERA vorbei!

Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier!

Doch jetzt viel Spaß beim Podcast mit Hal Hickel, Animation Supervisor bei ILM und unserem Gespräch über die Digital Humans in „Rogue One – A Star Wars Story“!